Interview mit Monika Prechel

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Name
Monika Prechel

Autoren-Steckbrief
Monika Prechel ist geboren und aufgewachsen in Hamburg. Hier hat sie auch studiert (Anthropologie), danach einige Jahre als Wissenschaftlerin an der Hamburger UNI gearbeitet, später in Lübeck Ausgrabungen geleitet und schließlich – nach einigen Zusatzausbildungen – eine Praxis für Entspannungs- und Gesprächstherapie eröffnet. Die Lust am Schreiben hat Monika Prechel seinerzeit durch das Verfassen wissenschaftlicher Manuskripte entdeckt. Heute lebt sie als Roman-Autorin in Lübeck. Privat hat Monika Prechel Gefallen an gutem Essen und Wein; sie mag Katzen und interessiert sich für Astrophysik, Geschichte und Computer.

Bisher erschienene Bücher auflisten
Anna träumt (2011)

Gegen den Kodex (2013)

Die Rache (2013)

Es liegt nicht an dir (2015)

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Wenn ich mich an den Schreibtisch setze und die Finger auf die Tastatur lege, geschieht es von selbst. “Es” schreibt einfach. Da mir das Spaß macht, bleibe ich dann dabei. Andererseits können Schicksalsschläge im Privatleben solche Schreibflüsse auch sehr nachhaltig unterbrechen.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
In meiner Praxis, in der ich einige Jahre als Therapeutin Gespräche geführt und Kurse angeboten habe, habe ich viel von meinen Klienten gelernt und erfahren. Einiges aus dieser Erfahrung verarbeite ich immer wieder in meinen Romanen. Ideen “springen” mich manchmal allerdings auch plötzlich an, ohne dass ich weiß, woher. Einmal habe ich auch des Nachts eine komplette Romanvorlage geträumt.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Gemeinsamkeiten sind ohne Zweifel Ideen oder Gespräche über Lebenseinstellungen, Lebenshilfe usw.. Sie schleichen sich immer wieder ein, selbst in Büchern, die dafür gar nicht unbedingt ausgelegt sind (wie z. B. die Vampirreihe “Ono”).
Frauen, die mit Enttäuschungen fertig werden müssen, tauchen so hartnäckig immer wieder in meinen Manuskripten auf, dass ich dem Thema “Enttäuschte Frauen” eine eigene Seite auf meiner Homepage gewidmet habe.
Unterschiede gibt es im Genre. Überwiegend widme ich mich zur Zeit Frauenthemen in eher ernsthaften Romanen. Die bis jetzt in den ersten zwei Bänden vorliegende Reihe “Ono” gehört hingegen dem Bereich Fantasy an.

In welchem Genre bist du zu Hause?
Frauenromane (Lebenskrisen, Liebe)
Fantasy (Vampire)

Wann kannst du am besten schreiben?
Morgens

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Ich denke, meine Leserinnen können von Menschen, die stark sind und doch Schwächen haben, einiges über sich selbst erfahren. Doch vor allem bemühe ich mich, meine Romane unterhaltsam und spannend abzufassen. Es gibt immer Geheimnisse und unerwartete Überraschungen.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Lieblingsbücher:
“Babbit” von Sinclair Lewis, “Der Untertan” von Heinrich Mann, “Lucy Sullivan wird heiraten” von Marian Keyes, die schwedische Krimireihe der Autoren Sjöwall & Wahlöö.
Horrorgeschichten mag ich überhaupt nicht.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
In jedem meiner Bücher entwickelt sich jeweils eine Protagonistin, die mir besonders nahe steht. Einen Kaffee trinken gehen würde ich besonders gern mit Emma aus “Es liegt nicht an dir”.
Einen lustigen Kaffeeklatsch könnte ich mir mit Sophie Kinsella, der Autorin der “Schnäppchenjägerin” (und vieler anderer Bücher) vorstellen.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Das weiß ich nicht.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Es gibt eine kleine Geschichte (von einem unbekannten Verfasser), die wohl in den 1930er Jahren ihren Ursprung genommen hat:
Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 cm² bei einem Gewicht von 1,2 g. Nach den aerodynamischen Gesetzen kann bei dieser Verteilung ein Körper nicht fliegen. Aber die Hummel weiß das nicht und fliegt trotzdem.
Was ich meinen Leserinnen sagen würde: Fliegt trotzdem!

Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Webseite, Facebook, Twitter, YouTube, …)*
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Die Absurdität des Spargedankens von Ipke Wachsmuth


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