Interview mit Jörg Krämer

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Name
Jörg Krämer

Autoren-Steckbrief
Ich bin 1966 in Witten geboren und arbeite als Betreuer im offenen Strafvollzug. Meine Hobbys sind Kampfsport, Lesen, Hunde und seit einigen Jahren auch Schreiben. Begonnen hat alles mit meinem Germanischen Bärenhund “Odin”. Die Rasse hat mich so begeistert, dass ich angefangen hatte Internetartikel über GBH`s zu verfassen, und gipfelte darin, dass ich 2012 das Buch “Germanischer Bärenhund- Portrait einer außergewöhnlichen Hunderasse” veröffentlicht habe. Zeitgleich habe ich einen Fernkurs bei der “Schule des Schreibens” absolviert. Anschließend habe ich aus den Aufzeichnungen meiner verstorbenen Großmutter zwei Romane verfasst. Erst im Dezember 2019 konnte ich dann meinen ersten Fantasyroman, mein eigentliches Genre, veröffentlichen.

Bisher erschienene Bücher auflisten
– Germanischer Bärenhund- Portrait einer außergewöhnlichen Hunderasse (2012)
Stiefelchen, der Wald und die Tiere (2015)
Im Schatten von Schlägel und Eisen (2014)
Herz schlägt Krieg (2018)
Gefährten der Hoffnung- Eriks Suche (2019)

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Die ursprüngliche Motivation war mein Hund “Odin”.
Durch ihn habe ich den Spaß am Schreiben bekommen. Die Ideen zu meinen ersten Fantasy- Roman sind größtenteils bei den Waldspaziergängen mit ihm entstanden.
Nun möchte ich möglichst viele Menschen an meinen Geschichten teilhaben lassen. Die Rückmeldungen meiner Leser motivieren mich mir neue Geschichten einfallen zu lassen.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Die Ideen kommen meistens spontan. Größtenteils bei Spaziergängen. Ich habe aber auch immer einen Stift und ein Notizheft dabei, um spontane Ideen festzuhalten; egal, was ich gerade tue. Manchmal kommen mir auch Ideen, wenn ich gerade selber ein Buch lese.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Bisher sind meine Bücher grundverschieden. Zukünftig wird mein Schwerpunkt aber auf der Fantasy liegen, und ich werde öfter einen Germanischen Bärenhund einbauen, wie schon in meinen Kurzgeschichten.

In welchem Genre bist du zu Hause?
In der Fantasy.

Wann kannst du am besten schreiben?
Abends und Nachts. Ich schreibe mit Bleistift in ein Heft vor und überarbeite dann das Geschriebene beim Übertragen auf meinem Rechner.

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Weil alle Bücher außergewöhnlich sind. “Germanischer Bärenhund” ist das einzige Buch über die Rasse. “Im Schatten von Schlägel und Eisen” ist eine wahre Geschichte, die ursprünglich an Erzählabenden der Urgroßeltern weitergegeben wurde. “Herz schlägt Krieg” die Autobiografie einer Frau, die zwei Weltkriege überlebt hat. Und “Gefährten der Hoffnung- Eriks Suche” ist meines Wissens der einzige Fantasyroman, bei dem ein Waldkauz die Geschichte erzählt.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Ich mag besonders die Schwerttänzer- Reihe, die Darkover- Romane, die Burke- Serie von Andrew Vachss und alte Western.
Pauschal kann ich gar nicht sagen, dass ich etwas absolut nicht mag. Ich habe schon aus ziemlich jedem Genre auch ein gutes Buch gelesen.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Mit dem Sandtiger aus der Schwerttänzer- Reihe!

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Ich habe bei “Gefährten der Hoffnung” kurz vor der Veröffentlichung noch Namen der Protagonisten getauscht- das hat nicht komplett funktioniert.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Vergeude deine Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht gibt es keins!

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Probiert auch mal was Neues außerhalb der Buchhandlungen aus. Es gibt viele gute Bücher, die es nicht dorthin schaffen, weil der Autor noch keinen bekannten Namen hat.

Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Webseite, Facebook, Twitter, YouTube, …)*
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Katerina - Schatten der Vergangenheit von Jennifer Wego


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