Interview mit René Vossen

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Name
René Vossen

Autoren-Steckbrief
René A. Vossen, geboren 1989 in Aachen, begeisterte sich schon zu Schulzeiten für das kreative Schreiben von Geschichten.

2016 begann er als Schauspieler zu arbeiten und spielte die Hauptrolle in einigen Kurzfilmen.
Im März 2018 veröffentlichte er seinen ersten Roman, “Broken Hearts – Wenn Herzen brechen…”, an dem er zwischen 2011 und 2017 geschrieben hatte.

Bisher erschienene Bücher auflisten
Broken Hearts – Wenn Herzen brechen… (2018)

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Ich unterhalte die Leute sehr gerne. Egal, ob mit dem Charakter den ich spiele, wenn ich Schauspiele oder mit meinen Geschichten als Autor. Ich liebe es Menschen zu unterhalten. Es geht immer darum eine Geschichte zu erzählen.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Die ursprüngliche Idee zu “Broken Hearts” hatte ich 2007 im Alter von 18 Jahren. Jedoch habe ich erst vier Jahre später damit begonnen die Arbeit an dem Roman ernsthaft anzugehen.
Im Grunde habe ich mich einfach vom Leben inspirieren lassen. Von den Geschichten unterschiedlicher Menschen. Themen wie Liebe, Sehnsucht, Verzweiflung sind einfach zeitlos. Sie sind zeitlos, weil sie zur menschlichen Natur gehören.
Natürlich gehört noch vieles mehr dazu, um eine Geschichte zu entwerfen. “Broken Hearts – Wenn Herzen brechen…” bietet eine Hauptstory, die Liebesgeschichte zwischen den Hauptcharakteren und zwei Nebenstories, die mit der Hauptstory verknüpft sind. Ich habe mich auch von Filmen, Liedern und anderen Büchern inspirieren lassen.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Ich habe bisher nur einen Roman veröffentlicht, aber vorher schon einige Kurzgeschichten geschrieben. Mein Schreibstil ist im Laufe der Zeit immer besser geworden. “Broken Hearts – Wenn Herzen brechen…” stellt den bisherigen Höhepunkt dar.
Eine Gemeinsamkeit die alle Geschichten bisher aufweisen ist, dass ich gerne Anspielungen mache. Zum Beispiel auf Filme, andere Bücher oder Lieder. Oder auf wahre Ereignisse aus der Weltgeschichte.

In welchem Genre bist du zu Hause?
Ich bevorzuge das Drama, da ich Zwischenmenschliche Geschichten am interessantesten finde. Und für mich bedeutet Drama nicht, dass es immer um das Thema Liebe gehen muss.
Ein anderes Genre das mich begeistert und in dem ich in den nächsten Jahren auch den ein oder anderen Roman veröffentlichen will, ist Horror, da ich auch gerne die Werke von Stephen King lese.

Wann kannst du am besten schreiben?
Nachts. Definitiv in der Nacht. Wenn alles ruhig ist und ich ganz alleine für mich bin. Dann kann ich mich voll und ganz auf meine Gedanken und Ideen konzentrieren.

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Sie sollten “Broken Hearts – Wenn Herzen brechen…” lesen, da es mehr ist als eine typische Liebesgeschichte. Es betrifft das ganze Leben. Es geht um Gedanken, Gefühle und Verlangen, die mit Sicherheit jeder schon einmal verspürt hat. Und es geht darum, wie man mit diesen umgeht.
Zudem bietet die Geschichte immer wieder Abwechslung. Einmal ist es charmant, witzig und ein anderes Mal ist es traurig und nervenaufreibend. Aber durchgehend spannend. Besonders, da ich unterschiedliche Stilmittel eingesetzt habe.
In Kapitel 6 zum Beispiel musste ich vier Jahre der Geschichte im Schnelldurchlauf erzählen, um die Entwicklung der Hauptcharaktere darzustellen. Doch ich wollte nicht einfach einen Zeitsprung machen, da mich als Leser so etwas selber nicht gefallen würde. Ich habe es stattdessen so gemacht, dass ich für Kapitel 6, welches übrigens “Der Wind der Veränderung” heißt, was eine Anspielung auf “Wind of Change” von den Scorpions ist, dass ich einen biografischen Stil verwendet habe. Es passte perfekt, um die Entwicklung der Charaktere in diesem Zeitraum darzustellen.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Meine Lieblingsbücher sind vom Stil her sehr unterschiedlich. Da ist zum einen “Kein Ort ohne dich” von Nicholas Sparks, welches mich sehr fasziniert hat. Eben auch, weil es in dem Buch nicht nur um das Thema Liebe geht, sondern auch um die Menschlichkeit.
Dann ist noch “Psycho” von Robert Bloch. Meiner Meinung nach ein zeitloser Klassiker.
Stephen King Romane wie “Christine”, “Es” oder “Friedhof der Kuscheltiere” finde ich sehr gut.
Und dann gab es da noch ein Buch, durch welches ich 2011 die Entscheidung getroffen habe, “Broken Hearts” als richtigen Roman zu schreiben und dann auch zu veröffentlichen. Sidney Sheldons “Ein Femder im Spiegel” Das Buch ist vom Stil her faszinierend einfach geschrieben, aber das Storytelling ist dennoch genial. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt selber einen Roman zu schreiben.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Am liebsten mit Nicholas Sparks. Denn ihm scheint es genauso wichtig zu sein, wie mir, dass Charaktere authentisch sind. Es sind die Zwischenmenschlichen Geschichten, die am schönsten sind.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Während des Schreibens neige ich leider dazu, sehr, sehr lange Sätze zu schreiben. Nicht dauernd, aber an bestimmten Stellen. Die meisten habe ich vor der Veröffentlichung korrigiert, doch als ich das erste fertige Buch in Händen hielt und darin herumblätterte, fiel mir der ein oder andere lange Satz auf und dachte ich mir: “Wie habe ich das nur übersehen können?”
Aber im Endeffekt sind keine Sätze dabei, die 5 oder 6 Zeilen lang sind.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
In “Broken Hearts – Wenn Herzen brechen…” beantworte ich am Ende beim “Three Things” drei Fragen. Und eine Antwort lautet:
“Wenn du etwas willst, dann tue etwas dafür und hole es dir. Aber mache nicht andere dafür verantwortlich, wenn du nicht den Mut hattest, es zu versuchen.”

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Man sollte einen Roman niemals nur oberflächlich lesen. Der Autor ist auch ein Mensch. Er ist kein Unternehmen oder ein Konzern, der das Produkt, in dem Fall das Buch erschaffen hat. Er hat Gefühle, Gedanken und präsentiert mit jedem seiner Bücher seine Vision. Wenn man zwischen den Zeilen liest, erfährt man viel mehr über den Autoren, über den Menschen.

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