Name
Lara Labchir
Autoren-Steckbrief
Lara Labchir wurde 1981 als ältere von beiden Töchtern eines indischen Vaters und einer deutschen Mutter in Augsburg geboren wo sie heute auch als freie Schriftstellerin lebt.
Mit ihren Büchern will sie eine Brücke bauen zwischen den Menschen der westlichen Kultur und anderen Kulturen und auf diese Weise einen wertvollen, gesellschaftlichen Beitrag für ein verständnisvolleres und menschlicheres Miteinander leisten.
Seit Neuestem hat die Autorin ihr Genre um Kriminalromane erweitert mit denen sie ihre Leserinnen nicht nur unterhalten sondern auch auf verhängnisvolle Gesetzeslücken in Deutschland aufmerksam machen will, die es Verbrechern ermöglichen einen Mord sehr leicht zu vertuschen…
Bisher erschienene Bücher auflisten
Ein Grab unter Palmen, Februar 2021
Ein Schuhkarton für Andrea, Kinderbuch, April 2021
Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Das Schreiben ist meine Art und Weise mich der Welt mitzuteilen.
Es ist aber auch eine Art Sucht, etwas Inneres, das mich antreibt…
Ich glaube fest daran dass jeder von uns gewisse Talente mitbekommen haben um diese Welt positiv zu verändern.
Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Ganz einfach so, mitten im Alltag: ich sehe zum Beispiel eine Ungerechtigkeit und denke mir “darüber muss ich unbedingt schreiben, weil man das verändern muss!”. Ich bin überzeugt davon dass man mit Aufklärungsarbeit sehr viele gesellschaftlichen Strukturen ändern kann weil man ganz einfach die Bürger “aufrüttelt”…
Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Beides. Da ich nah am Leben schreibe gibt es natürlich auch immer viele Gemeinsamkeiten. Beispielsweise mache ich in meinen Büchern auch immer wieder auf unfaire Gesetze aufmerksam die hier in Deutschland auf legale Weise Ungerechtigkeiten schaffen. Ebenso behandelt aber auch jedes Buch ein ganz eigenes, gesellschaftliches Problem.
In welchem Genre bist du zu Hause?
Puh, das ist schwierig mich da nur auf ein bestimmtes Genre festzulegen… Ich denke, dass ich als nachdenklicher und sehr emotionaler Mensch der ich bin ziemlich gut reflektieren und mich daher auch sehr gut in alle möglichen Menschen einfühlen kann. Ich selbst weiß was es heißt zu fühlen, wie beschissen sich Liebeskummer anfühlt, Suizidgedanken, wie hilflos sich man als Kind fühlen kann usw. Darum schreibe ich gerne in sehr unterschiedlichen Genres. Momentan bin ich in der Belletristik zu Hause, genauer gesagt: Kinderbücher und Liebesromane. Aber ich schreibe derzeit schon an einem Krimi…
Wann kannst du am besten schreiben?
Wie bereits schon gesagt: Alles was mit Gefühlen zutun hat kann ich am besten.
Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Weil ich sehr authentisch und ehrlich schreibe genau wie es auch jedem im Leben so ergeht. Ich verstelle mich in meinen Büchern nie und kann somit meinen LeserInnen sehr viel Trost spenden für den Alltag weil sie einfach sehen dass sie nicht allein mit ihren Problemen sind und angeblich alle anderen völlig “normal” zu sein scheinen. Aber eben es auch nur scheinen…
Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Da gibt es hunderte! Aber besonders ins Herz gegangen ist mir das Weihnachtsbuch von Maja Lunde mit dem Titel “Die Schneeschwester”, ich gebe zu da hatte ich am Ende wirklich Pipi in den Augen, sooooo schön, seufz!!!
Absolut auf die Nerven hingegen gehen mir diese Möchtegernschriftsteller die nach Harry Potter & Co. nun schon den 1000. gefakten Fantasieroman raushauen nur um schnelles Geld zu machen. Ich verachte die meisten von ihnen deshalb weil sie einfach nicht aus Leidenschaft schreiben sondern nur für schnellen Profit und das merkt man als geübte Leserin einfach…
Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
(Lacht) Ich muss mit keinem meiner Protagonisten Kaffee trinken gehen da ich es ja immer selbst bin. Ausserdem bin ich nicht der Typ fürs Kaffeetrinken sondern wenn schon, dann gehe ich viel lieber Bier trinken am liebsten in einem irischen Pub mit guter Musik!
Welchen Autor ich dorthin mitnehmen würde? Wahrscheinlich auch die Romy Hausmann, weil die ist ebenfalls authentisch und verstellt sich nicht. Solche Menschen kann ich sehr gut leiden.
Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Da hab ich mal das Wort Armband tippen wollen und das blöde Schreibprogramm machte einfach das Wort Arschloch draus… Keine Ahnung! Ich frage mich manchmal wirklich was diese Schreibprogramme bringen da sie so manches eher verschlimmbessern…
Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Leben und leben lassen!
Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Dass sie immer an ihre Träume glauben sollen auch wenn manches noch so schwer umsetzbar erscheint: sie sollten niemals aufgeben ihrer inneren Stimme zu trauen und allen anderen Menschen die auf sie negativ einreden ja nichts glauben! 😉
So lebe ich nun schon länger und es geht mir wirklich sehr viel besser als früher seit ich aufgehört habe mich von anderen “leben” zu lassen und endlich selbst so lebe wie ich es will.
Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Webseite, Facebook, Twitter, YouTube, …)*
https://amazon.de/Lara-Labchir/e/B08RDV3SL2




