Interview mit Jens Nickel

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Name
Jens Nickel

Autoren-Steckbrief
Jens Nickel wurde 1966 in Niedersachsen geboren. Irgendwann kamen Pferde in sein Leben und änderten dieses von Grund auf. Mittlerweile lebt er seit vielen Jahren mit ihnen auf einem Hof in Oberbayern zusammen, hat viel über sie und vor allem von ihnen gelernt. Hauptberuflich ist er Fluglotse am Münchener Flughafen.

Bisher erschienene Bücher auflisten
Windworte – Das Erste Buch der Pferde

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Neben dem schon länger gehegten Wunsch, endlich einmal ein eigenes Buch zu schreiben, haben mich Pferde im Laufe der Jahre immer mehr fasziniert, je länger ich mit ihnen zusammen lebte. Irgendwann war dann die Idee da, ihnen eine Abenteuergeschichte zu schreiben, in der ich auch von ihrem Wesen etwas mitteilen konnte.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Die kommen von ganz alleine, meistens beim “meditativen Ausmisten”… Als die Grundidee für “Windworte – Das Erste Buch der Pferde” ersteinmal da war, stand sehr schnell das gesamte Buchkonzept. Die Ausgestaltung der Charaktere haben dann die Richtung und Entwicklung der Geschichte weitergeführt.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Ich habe ja erst ein Buch veröffentlicht. Aber an dem nächsten arbeite ich bereits. Es ist die Fortführung der “Windworte” und wird natürlich allein deshalb schon Gemeinsamkeiten mit meinem Debüt aufweisen. Jedoch merke ich jetzt schon, dass es etwas “schräger” wird …

In welchem Genre bist du zu Hause?
Fantasy mit einem gewissen Informationshinterhalt, da meine Charaktere sich – so weit wie möglich für eine Fantasy-Abenteuergeschichte – wie tatsächlich lebende Pferde verhalten.

Wann kannst du am besten schreiben?
Am Tag unter einem gewissen Zeitdruck. Aber lieber nachts, wenn die Welt und alle Tiere um mich herum schon schlafen. Und meine Frau auch …

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Sollten sie? Nun, ich freue mich einfach über jeden einzelnen Menschen, den ich mit meiner Geschichte berühren kann. Und ich glaube, man kann etwas über das wahre Wesen der Pferde erkennen. Sie werden heute oft mißverstanden, wir Menschen entfremden uns mehr und mehr von dieser uns wohlgesonnenen Kreatur, mit der wir über Jahrtausende verbunden waren.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Es gibt so viele tolle Bücher. Robinson Crusoe, Moby Dick, vieles von Walter Moers, auch Henning Mankell … so eine Liste bleibt bei mir immer in Bewegung und unvollständig.
Es muss mich irgendwie berühren. Ich habe einen Hang zum Emotionalen, zum Pathos, zum Geheimnisvollen. Wenn ich davon nichts in einem Buch finde, spricht es mich auch nicht an.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Meine Protagonisten leben ja schon bei mir zu Hause … aber die trinken keinen Kaffee. Joanne K. Rowling finde ich faszinierend. Ich weiß aber nicht, ob sie Kaffee mag, vielleicht trinkt sie als Engländerin nur Tee.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Ich habe zwei Charaktere beim Schreiben miteinander verwechselt und es erst kurz vor Fertigstellung des Manuskriptes gemerkt. Nicht so lustig war es, diesen Fehler zu korrigieren … ein gordischer Knoten ist ein Spielzeug dagegen.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Gehe den Weg, den das Pferd dir zeigt.

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Vielen Dank für Euer Interesse!

Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Webseite, Facebook, Twitter, YouTube, …)*
Ich habe begonnen, mich ein wenig in Bücherforen herumzutreiben. Geht einfach in die Suchmaschinen…

Katerina - Schatten der Vergangenheit von Jennifer Wego


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