Interview mit + inhonorus

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inhonorus
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+ inhonorus

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Pseudonym: inhonorus (bedeutet soviel wie: nicht in Ehren stehend, nicht angesehen sein, ungeschmückt).
Jahrgang 1988.
Wohnhaft in Dortmund.
Musikjournalist für Stormbringer.at und Legacy – The Voice From The Dark Side (Ressorts: Reviews, Interviews und Live-Reports).

Bisher erschienene Bücher auflisten
Morbid – Krankhaft (2016)
Still Morbid – Noch immer Krankhaft (2016)

 

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Eine sehr interessante und zugleich schwierige Frage! Sagen wir es mal so, da ist eine Stimme, ein Gefühl, welche/s einfach nicht Stumm zu schalten ist. Es will das raus, was raus will.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Ich bin sehr viel unterwegs. Sauge sehr viele Eindrücke auf. Sachen die schön sind und Sachen die es eben nicht sind. Irgendwann setzt sich der Gedankenkreisel in Bewegung und ich werde vom oft erwähnten Faden gezogen. Ich bin kein Freund davon dutzende Seiten am Tag “runter zu hämmern“. Genauso wenig bin ich Freund davon über die schönen Seiten zu schreiben. Es muss das Gefühl stimmen! Die Authentizität und die Stärke hinter einem Gedanken. Wenn alles passt, gerate ich in den Fluss und unbekannte Ufer nehmen Gestalt an.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Ich versuche meine Bücher so abwechslungsreich zu gestalten wie es nur möglich ist. Die „Morbid“-Reihe ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten. Ich experimentiere mit verschiedenen Schreibstilen. Es gibt erzählende Geschichten, Geschichten aus der Ich-Perspektive, Geschichten die wie alte Dramen aufgebaut sind und sich nur durch die Gespräche entwickeln, aber auch Geschichten in Form von Tagebucheinträgen und Gedichten. Abwechslungsreich soll es sein, doch die Thematik der Geschichten ähnelt sich. Es sind abgrundtief abartige Einblicke in menschlicher Existenz. Es ist hart. Wortgewaltig. Keine Schönmalerei. Es sind Themen die Tabus und Grenzen überschreiten.

In welchem Genre bist du zu Hause?
Eine Leserstimme meinte, dass die „Morbid“-Reihe eine gelungene Mischung von Bukowski auf Speed, Clockwork Orange und deutschen White Trash-Storys im Stile von Edward Lee ist. Besser hätte ich es selbst nicht beschreiben können. Es ist Extrem-, Hardcore-, Anti Pop-Literatur.

Wann kannst du am besten schreiben?
Kaffee, Zigaretten und Musik! Sind all die Bedürfnisse befriedigt kann es losgehen. Ich schreibe viel in Bussen und Bahnen. Ich mag das Gefühl mich zu bewegen, während ich mich bewege. In den eigenen vier Wänden ist die Schreibblockade doch manchmal zu mächtig.

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Eine weitere schwierige Frage! Ich sehe die „Morbid“-Reihe selbst als ein weiteres Werk für jeden und keinen.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Mein eigenes Buchspektrum umfasst klassische Werke von Steinbeck, Tolstoi, Hesse, Hemingway, Dostojewski. Ich mag aber auch Sachen von Bukowski oder aktuellere Sachen wie Stephen King. Festa-Literatur erfährt gerade ein großes hoch. Sowie andere Bücher aus der Extrem-, Hardcore-, Horror-Sparte.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Da brauche ich nicht lange zu überlegen: Charles Bukowski.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Daran kann ich mich nicht erinnern.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Es gibt ein Zitat von Chuck Schuldiner in „Morbid – Krankhaft“ das passender nicht sein könnte:
Deep in your mind there is another side
A morbid truth one cannot hide

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Ich möchte mich bei all meinen Lesern bedanken. Ihr seid großartig! Ein weiterer großer Dank geht an all die Rezensenten die so zutreffende wie gute Rezensionen geschrieben haben. Vielen lieben Dank!

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