Interview mit Daniel Cortes

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Name
Daniel Cortes

Autoren-Steckbrief
Daniel Cortés, 1992 in Hamburg geboren, ist studierter Naturwissenschaftler und ist mit Science-Fiction Klassikern von Isaac Asimov und Arthur C. Clarke aufgewachsen. Zu seinen Hobbies gehört unter anderem klettern, Motorrad fahren und Videospiele spielen. Er spricht fließend deutsch, englisch, spanisch und chinesisch. Daniel Cortés lebt und arbeitet in Aachen.

Bisher erschienene Bücher
Monolith (2021) https://www.amazon.de/-/en/Daniel-Cortes/dp/B08W7DPVRD

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Das Schreiben an sich ist für mich ein Ausgleich zum wissenschaftlichen Arbeiten. Ich liebe es, mich in einer anderen Welt zu verlieren, in den Charakteren und den Ereignissen, sei es auch nur für ein Wochenende.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Ich habe eine ewig lange Liste von Büchern, die ich schreiben will. An Inspiration mangelt es mir überhaupt nicht. Ich muss gestehen, dass ein Großteil meiner Inspiration aus Fachbüchern kommt. Ich lese Fachbücher über subatomare Physik oder schwarze Löcher und dann fange ich an zu denken: “Was wäre, wenn…”

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Zu diesem Zeitpunkt habe ich erst ein Buch veröffentlicht und das hat lange genug gedauert, wirklich alles perfekt so hinzubekommen, wie ich es haben wollte. Ich habe 3-4 Bücher in Arbeit, eines davon ist der Nachfolger von “Monolith”.

In welchem Genre bist du zu Hause?
Science Fiction. Ganz klar. Obwohl ich mir auch vorstellen kann, einen historischen Roman zu schreiben, vielleicht eine Familiensaga.

Wann kannst du am besten schreiben?
Am Wochenende oder im Urlaub. Manchmal stehe ich um zwei Uhr nachts auf und denke: “Oh Mann, das muss ich jetzt niederschreiben, bevor ich das vergesse.”

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Ich zwinge ja niemanden, nur meine Bücher zu lesen ;). Aber wem deutsche Science Fiction gefällt, und auch deutsche Handlungsorte wiedererkennt, der kann sich bestimmt gut in dem Roman verlieren.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Der Schwarm, Atlas Shrugged, The Fountainhead, Game of Thrones. Alles absolute Klassiker. Dicke Bücher mit komplexen Charakteren und komplexen Handlungssträngen.

Absolut gar nicht mag ich dünne Bucher. Die sind vorbei, bevor ich mich überhaupt mit den Charakteren anfreunden kann.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Ohne viel zu spoilern. Am liebsten würde ich mich mit Lor von den Vul'üw aus meinem Buch zu einem Kaffee zusammensetzen. Er hätte bestimmt tolle Geschichten zu erzählen.

Was andere Autoren angeht, würde ich mich gerne mit Ayn Rand zum Kaffee treffen. Da sie leider schon tot ist, vielleicht mit George R R Martin. Einfach nur, um ihm Details aus seinen nächsten Büchern rauszukitzeln.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Wenn ich auf anderen Rechnern arbeite, schaltet sich manchmal Autokorrekt ein. Manchmal fällt mir das erst beim Korrekturlesen auf. Da generierte ab und zu sehr lustige Sätze.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Aus der Stille kommt die Kraft.

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Ich bin sehr dankbar, dass es euch gibt und ich hoffe, dass ihr mindestens halb so viel Spaß beim Lesen habt, als ich es beim Schreiben habe 🙂



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