Interview mit Sebastian Garthoff

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Name
Sebastian Garthoff
 
Autoren-Steckbrief
Sebastian Garthoff wuchs in Thüringen auf. Nach Studienjahren in Erfurt und Vilnius lebte er mehrere Jahre als Reporter in Budapest. Später tauchte er in den Lokaljournalismus ab, bevor er das Provinzleben wieder gegen die Großstadt eintauschte. Derzeit arbeitet er als Redakteur bei einem Berliner Medien-Startup.
 
Bisher erschienene Bücher auflisten
„Tote wird man nicht los“ (Wreaders, 2022): https://www.amazon.de/Tote-wird-man-nicht-los/dp/3967333051/ref=sr_1_1?crid=385EPB6ZVAAJZ&keywords=tote+wird+man+nicht+los&qid=1669377982&sprefix=tote+wird%2Caps%2C231&sr=8-1

Abgeschlossen, aber noch nicht veröffentlich sind der Expat-Thriller „Exit Budapest“, die Berlin-Novelle „Schattenmann“ sowie der Humorband „Die Kita-Protokolle“.
 
Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Ich nenne es das „Ghostbuster-Prinzip“: Dabei denke ich an den Container, in den bei den Ghostbusters die bösen Geistern gesperrt werden. Für mich ist das Schreiben in diesem Zusammenhang eine Möglichkeit, negative Gefühle, die sich anstauen, in Kreativität umzuwandeln, zwischen zwei Buchdeckel zu pressen und dort zu verstauen.
 
Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Die Grundidee basiert in der Regel auf dem eigenen Lebenslauf, denn welche Geschichte kennt man besser als die eigene? Auf einer solchen Grundsituation – in meinem Fall Leben in der Fremde, Arbeit im Lokaljournalismus, Angestellter im Großraumbüro – entwickle ich dann meine fiktiven Geschichten.
 
Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Alle meine Buchprojekte basieren wie gesagt auf meinem Lebenslauf. Allerdings ist der berufliche und private Werdegang auch Wandlungen unterworfen, man wird reifer, wechselt seine Jobs, wird Vater. Daher hat jedes Buchprojekt seinen ganz eigenen Charakter und Stil.
 
In welchem Genre bist du zu Hause?
Am ehesten zieht mich das Noir-Genre an, das heißt: kurz, hart, düster und alles garniert mit einer Prise schwarzem Humor.
 
Wann kannst du am besten schreiben?
Ich bin ganz klar ein Morgenmensch. Wenn ich um 5 Uhr morgens anfange, funktioniere ich am besten.
 
Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Was haben sie zu verlieren außer ein kurzweiliges Leseerlebnis, das im Optimalfall noch nachhallt?
 
Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Ich bevorzuge die knappe Form, Bücher über 200 Seiten lese ich nur im Einzelfall. Nachhaltig geprägt hat mich tatsächlich „Psycho“, das Buch, nicht der Film. Auch „Die Nacht der lebenden Toten“ verbindet man eher mit dem Film, dabei ist das Buch genauso lesenswert. Was man über die Fortsetzungen nicht sagen kann. Deswegen mache ich um Fortsetzungsreihen, sei es mit Kommissaren oder sonstigen Ermittlern, stets einen Bogen. Auch an Thrillern habe ich mich mittlerweile sattgelesen.
 
Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Erfreulicherweise kann man sich in der Bookstagram-Community auf Instagram sehr gut vernetzen und findet auch Autoren, von denen man bislang nur die Bücher kannte. Insofern freue ich mich, dass ich mit Marcus Mötz, Autor von „Von einem, der sich auszog“, demnächst in Leipzig zum Kaffee verabredet bin.
 
Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Fehler sind eigentlich nicht lustig, sondern ärgerlich. Ich will mich nicht als Perfektionisten bezeichnen, aber wenn man sein frisch gedrucktes Buch willkürlich aufschlägt und man sieht als erstes, dass auf einer Seite die Anführungszeichen falsch gesetzt sind, dann möchte man am liebsten in den Papierdeckel beißen.
 
Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Vergiss, was gewesen, denk nicht mehr an einst. Es kehrt ja nicht wieder, so viel du auch weinst.
 
Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Ich freue mich, dass es euch gibt. Denn ohne Leser:innen macht das Autor:innenleben ja auch keinen Sinn.
 
Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Webseite, Facebook, Twitter, YouTube, …)*
Man findet mich vor allem auf Instagram @sebastiangarthoff. Auch auf Facebook bin ich unter Klarnamen, dort aber nicht sonderlich aktiv. Für mehr Infos und Kontaktdaten darf ich einen Blick auf meine Seite www.sebastiangarthoff.de empfehlen.
 

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Katerina - Schatten der Vergangenheit von Jennifer Wego


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