Interview mit Stephanie Pinkowsky

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Name
Stephanie Pinkowsky

Autoren-Steckbrief
Stephanie Pinkowsky wurde am 03.01.1992 in Reinbek geboren und entdeckte bereits im Grundschulalter ihre Leidenschaft für Bücher und das Schreiben. Zunächst verfasste sie zahlreiche Kurzgeschichten, mit denen sie mehrere Schreibwettbewerbe gewinnen konnte, dann wurden erste Manuskripte daraus.

Mit Vorliebe konzentriert die gelernte Bürokauffrau sich in ihren Geschichten auf (Liebes-)Dramen; Herzschmerz ist ihre Spezialität. Mit ihrer Romanreihe rund um “Seelensplitter – Zwischen Schuld und Begehren” wagte die junge Autorin einen mutigen Start, weitere Projekte folgten und sind in Planung.

Stephanie Pinkowsky lebt in Hamburg und wenn sie gerade nicht selbst schreibt, trifft man sie – als bekennenden Bücherwurm – vertieft in eine spannende Lektüre in ihrem Garten an.

Bisher erschienene Bücher auflisten
Seelensplitter – Zwischen Schuld und Begehren (2016 Erstauflage, 2018 aktuelle Auflage)

Seelenblut – Zwischen Liebe und Rache (2018)

Seelenfeuer (2018)

Schicksalsfäden

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Ich hatte schon immer die Ambition, den Lesern meiner Bücher und Geschichten einen Blick über den vielzitierten Tellerrand zu schenken. Vieles, was uns fremd oder suspekt ist, wird gerne vorschnell verurteilt. Von daher beschäftige ich mich literarisch gerne mit komplexen Themen, über die im Allgemeinen lieber geschwiegen wird. Ich bin ein Mensch, der gerne hinter die Fassaden blickt und Schubladendenken nicht leiden kann. Ich möchte tiefgründige Geschichten erzählen, die den Leser fordern, ihm aber auch den Mut schenken, das Leben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das würde ich, grob zusammengefasst, als meine Motivation betrachten.
Besonders viel Kraft gibt mir meine Familie, die fest an mich glaubt und mich unterstützt, meinen Traum von einem Leben als freie Autorin zu verwirklichen. Auch und vor allem, weil der Weg dorthin langwierig und steinig ist. Ganz besonders meine Oma, meine Mama und mein Freund Frank stehen mir immer zur Seite. Dieser Rückhalt treibt mich an, niemals aufzugeben.
Natürlich möchte ich auch ganz besonders all die Leser erwähnen, die aus meinen Büchern für sich etwas mitnehmen konnten und mich dies wissen lassen. Das macht mich stolz und glücklich und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Das ist eine schwierige Frage, die ich mir manchmal selbst stelle. Ich kann es gar nicht konkret benennen, die Inspirationen kommen plötzlich, verankern sich in meinen Gedanken und dann entsteht eigendynamisch eine Geschichte. Oftmals inspirieren mich interessante Begegnungen und Persönlichkeiten, Bücher und Filme, Spaziergänge in der Natur oder auch ganz banale Alltagssituationen. Abgesehen von meinem aktuellen Roman „Schicksalsfäden“, in dem einiges von meinem persönlichen Weg als Autorin eingeflossen ist, schreibe ich jedoch niemals autobiographisch. Meine Seelenreihe samt aller behandelten Themen basiert auf reiner Fiktion.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Sowohl bei meiner Seelen-Romanreihe als auch bei Schicksalsfäden handelt es sich um tragische Liebesromane. Allerdings behandeln die Seelenbücher einen doch recht sensiblen Tabubruch, bei welchem die Liebe zwischen zwei Frauen im Vordergrund steht. In Schicksalsfäden hingegen findet der Leser eine eher „klassische“ Konstellation vor, die dennoch nicht an Einzigartigkeit einbüßt und einige Überraschungen bereithält. Sensible Themen greife ich auch hier auf, Tabubrüche gibt es jedoch nicht.

In welchem Genre bist du zu Hause?
Ich bewege mich im Genre der tragischen Liebesromane, das ist meine persönliche Vorliebe und in dieser Richtung wird es sicherlich noch einige Werke geben. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, mich in dem Genre Fantasy / Horror heimisch zu fühlen (ggf. unter Nutzung eines offenen Pseudonyms).

Wann kannst du am besten schreiben?
Ich bin ein typischer Nachtschreiber. Sobald der Mond aufgegangen ist, bereite ich mir einen heißen Kakao zu und setze mich an meinem Schreibtisch.

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Ohne vermessen klingen zu wollen, behaupte ich doch, dass jedes meiner Bücher Alleinstellungswert besitzt. Ich möchte dazu die Worte aufgreifen, die mir eine Leserin sagte: Wer „bequeme Unterhaltung“ sucht, für den gibt es Unmengen an geeigneten Büchern. Die Werke von Stephanie Pinkowsky zählen nicht dazu. Wer dagegen bereit ist, sich herausfordern zu lassen und das Leben aus anderen Blickwinkeln zu betrachten, hat eine lohnende Lektüre gefunden.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Mein Lesegeschmack ist sehr breit gefächert. Ich habe z.B. einige Klassiker im Schrank, die ich mit Begeisterung gelesen habe.
Zu meinen Lieblingsautoren zählen derzeit Stephen King, Sebastian Fitzek und Gillian Flynn. Ich liebe spannungsgeladene Bücher, in die ich mich vertiefen kann und die mir beim Lesen den Atem rauben. Regelmäßig versuche ich auch, bewusst Bücher von neuen, noch unbekannten Autoren und Selfpublishern zu lesen, denn darunter habe ich schon einige „Perlen“ entdeckt.
Ich mag es gar nicht, wenn Geschichten vor Klischeehaftigkeit strotzen oder ich beim Lesen bemerke, dass am Korrektorat gespart wurde. Einige wenige Tippfehler mag man noch verzeihen, sofern die Story gelungen ist, aber wenn letzteres Überhand nimmt, vergeht mir doch recht schnell der Lesegenuss.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Von meinen eigenen Protagonisten würde ich gerne Katja, aus meiner Seelenreihe, auf einen Kaffee treffen. Ein Gespräch mit ihr zu beginnen wäre sicherlich nicht einfach, da sie sich eine ziemlich abweisende Art als Schutzmauer angeeignet hat. Doch ich denke, dass sie eine Menge zu sagen hätte und es ihr gut tun würde, wenn jemand ihr einfach zuhört, ohne sie für ihr Handeln oder ihre Liebe zu verurteilen. Sie ist eine sehr facettenreiche Persönlichkeit und unter ihrer Fassade ein guter Mensch.

Einen Kaffee trinken würde ich außerdem gerne mit Stephen King, da seine Bücher mich faszinieren. Wahrscheinlich würde ich ihm dieselben Fragen stellen, wie ich sie in diesem Interview beantwortet habe.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Bei mir wurden aus „Albträumen“, gerne mal „Alpträume“. Ich weiß nicht, was ich immer mit den Alpen habe …

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.
Mahatma Gandhi

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
An dieser Stelle möchte ich die Chance nutzen, mich bei meinen LeserInnen für ihre Treue und Unterstützung von Herzen zu bedanken. Erst, indem ihr meine Werke lest und mit den Protagonisten mitfiebert, werden die Geschichten wirklich lebendig.

Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Webseite, Facebook, Twitter, YouTube, …)*
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