Interview mit Perry Payne

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Perry Payne

Autoren-Steckbrief
Perry Payne, geboren 1967, lebte bereits in jungen Jahren seine kreative Ader mit Zeichnen und Erzählen von Geschichten aus. Das Studium zum Pressezeichner öffnete ihm die Türen zur ersten Selbstständigkeit. Gemeinsam mit seiner Frau lebt er heute in Suhl, im schönen Thüringer Wald.

2012 verfasste er seinen ersten Roman. In den folgenden fünf Jahren kamen weitere elf Romane hinzu. Sein Repertoire ist vielschichtig. Doch bei all seinen Charakterdarstellungen traten stets die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Liebe hervor. Als Kolumnist und Onlineredakteur stellt er sich sozialkritischen und kulturellen Themen.

Bisher erschienene Bücher auflisten
Lennart Beck – Experiment seines Lebens (2015)

KATE – Eine Göttin auf Erden (2017)

KATE – Die letzte Göttin (2018)

Wie viele Männer braucht das Glück (2018)

The Moran phenomenon (2018) 

Reisetagebuch Paraguay (2018)

Für eine Stunde (2018)

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Es ist großartig, Dinge zu erschaffen (auch wenn sie nur fiktiv sind), Situationen und mögliche Konflikte zu kreieren und alles wieder „wegschreiben“ zu können.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Das ist unterschiedlich. Jedenfalls ist kein Roman aus der Anstrengung, etwas erschaffen zu wollen, entstanden. Vielmehr erwacht plötzlich eine Story, bei einer lapidaren Bewegung, einem Satz während eines Gespräches, einem Trailer oder beispielsweise einem Bild. Nicht jede Intuition führt dabei zwangsläufig zu einem brauchbaren Roman und es gehört letztlich auch mehr dazu. Aber ich notiere oder merke sie mir alle.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Die Gemeinsamkeit sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und die innigen Gefühle. Egal ob Thriller, Science-Fiction, Drama oder Frauenroman, die Emotionen spielen in all meinen Büchern eine große Rolle.

In welchem Genre bist du zu Hause?
Irgendwie ist es der Thriller geworden, vielleicht auch Urban Fantasy. Denn es passieren fast immer merkwürdige Dinge …

Wann kannst du am besten schreiben?
Natürlich muss ich mir die Zeit einteilen, und Schreiben benötigt nun mal viel Zeit. Generell spielt es aber keine Rolle wann ich schreibe, sondern vielmehr, ob ich seelisch dazu in der Lage bin. In der kreativen Phase nutze ich jede freie Minute.

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Wer auf tiefe Gefühle steht und am Ende auch mal zu einem Taschentuch greifen möchte, sollte meine Bücher nicht verpassen.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Ich liebe den Stil von King und Fitzek und machen einen Bogen um Krimis und Erotik.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Protagonisten? Das ist lustig. Fast alle meine Protagonisten sind junge Frauen. Ich liebe sie alle!
Einen Kaffee mit Stephen King würde ich natürlich vorziehen.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Ich stehe mit Fehlern auf Kriegsfuß. Diese miesen, kleinen Teufelchen scheinen mich zu verfolgen. Sorry, aber den lustigsten Fehler verrate ich nicht. Der war wirklich peinlich.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
„Am Ende wird alles gut.“
Aber das ist wohl zu simpel. In meinen Büchern gibt es sehr viele Lebensweisheiten. Ich nenne Ihnen mal das hier: „Erinnerungen füllen den Geist mit Charakter.“

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
In der Buchbranche ist es nicht leicht, Geld zu verdienen, also vom Schreiben tatsächlich leben zu können. Das ist okay, wenn ich weiß, dass euch meine Arbeit gefallen hat. Euer Applaus (z.B.: Feedback oder Rezension) ist mein Lohn und gibt mir die Kraft, weiterzumachen. Danke, dass es euch gibt. Bleibt neugierig, denn lesen verändert die Welt.
“Von jedem, was du je gelesen hast, bleibt eine Erinnerung zurück. Es verändert dich, also achte auf die Worte, die es Wert sind zu behalten. Dann darfst du mit den Gedanken eines anderen in eine bessere Welt entfliehen oder dich bilden und informieren.”

Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Webseite, Facebook, Twitter, YouTube, …)*
Das mache ich doch gerne.
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