Themenspecial: Self Publishing

Jeder kann ein Autor sein.

Bildschirmfoto 2014-12-12 um 11.25.54Egal ob mit oder ohne Verlag – Self Publishing macht es möglich.

Im Grunde genommen kann jeder ein Buchautor werden, der eine gute Idee, Kreativität und den Willen hat, sein Buch zur Not auch ohne Verleger zu veröffentlichen.

Wer ein Buchautor wird oder nicht, ist in keinem Falle von dem Alter abhängig. Jeder kann ein Autor werden. Doch natürlich möchte jeder Autor nicht irgendein Autor, sondern ein erfolgreicher Autor werden. Doch was macht einen Autor erfolgreich? Kann man den Erfolg daran messen, ob und wie viele Bestseller dieser Autor bereits geschrieben hat?

Nein – ein Bestseller ist ja eigentlich auch nichts anderes, als ein Buch, das sich sehr gut verkauft. Bestseller gibt es so gesehen schon seit dem es auch die gedruckten Bücher gibt. Eines der ersten Bestseller könnte so Luthers Flugschrift „An den christlichen Adel der Nation“ sein, die sich in nur fünf Tagen rund 4000 mal verkaufte. Aber auch Goethes Werke zählen zu Bestsellern. Jeder Autor, der ein Buch veröffentlicht hat und mit seinem Werk die Menschen erreicht, ist erfolgreich. Ein Bestseller ist nicht der einzige Indikator für den Erfolg eines Autoren.

Hilfreiche Tipps für das eigene Buch

Um ein Buch erfolgreich zu veröffentlichen ist es sicherlich sinnvoll an einem Fernlehrgang teilzunehmen, in dem man das richtige Schreiben erlernt und übt. In einem solchem Lehrgang wird dem Autor das lesenswerte Schreiben beigebracht.  Hierbei kann sich auf verschiedene Gebiete spezialisiert werden oder aber auch in alle Gebiete hineingeschnuppert werden.

Im ersten Schritt zum eigenen Buch wird das Manuskript geschrieben.

Hierbei kommt es neben dem Schreibstil auch auf  das richtige Schreibwerkzeug an. Viele Autoren nutzen Word oder OpenOffice, andere bevorzugen speziell für Autoren geschaffene Textprogramme wie Papyrus, Autor oder Scrivener. Auf das Werkzeug kommt es zwar nicht unbedingt an, aber auf die Rechtschreibung, Grammatik und innere Logik des Manuskripts.

Dafür greifen viele Autoren auf ein professionelles und kostenpflichtiges Lektorat zurück. Dieses ist sicherlich sinnvoll, für viele frisch gebackene Autoren jedoch außerhalb des Möglichen, was Ihre Finanzen betrifft. Eine günstigere Alternative, die viele Autoren unter der Hand zugeben, ist ein Lektorat durch gute Freunde. Der Lektor sollte ein Freund mit Abstand zum Text und guten Deutsch-Kenntnissen sein. Zudem sollte der Probeleser sich trauen, die innere Logik des Buches zu hinterfragen und Kritik zu üben. Als Autor sollten Sie auf diese Kritik offen reagieren und Kritik annehmen und umsetzen.

Auch das Cover und der Klappentext sollte von dritten beurteilt werden. Bei dem Klappentext kann, wie auch bei dem Manuskript, ein professionelles Lektorat oder ein Freund zum Probelesen zur Hilfe gezogen werden. Der Klappentext sollte das Buch beschreiben ohne zu viel zu verraten – Neugierde wecken und zum Kauf animieren.

Bei dem Cover ist es besonders wichtig, dass dieses ansprechend gestaltet ist. Denn das Cover ist das erste, was der potenzielle Käufer sieht. Und zwar noch bevor er den Klappentext gelesen hat. Wenn Sie selbst grafisch nicht sonderlich begabt sind, sollten Sie auch lieber auf eine Eigen-Anfertigung verzichtet werden. Vor allem da es schon für unter 100 € brauchbare Cover zu kaufen gibt.

Wie geht es mit dem Manuskript weiter?

Wenn das Manuskript und der Klappentext von einem Lektor gelesen und überarbeitet wurden stehen Sie als Autor vor einer entscheidenden Frage:

Verlag oder Self Publishing?

Gehen wir im ersten Fall davon aus, Sie entscheiden sich für einen Verleger:

Wenn Sie sich für einen Verleger entscheiden ist es wichtig, dass Sie einen Verleger finden, der seriös und loyal ist, und Sie gut berät. Hierzu sind im Internet einige gute Plattformen vorhanden, auf denen Sie Verleger finden können und Sie verschiedenen Tipps erhalten, bevor Sie ihr Buch endgültig zur Veröffentlichung aus den Händen geben.

Bevor Sie das Manuskript an den Verlag schicken, sollten Sie bereits Kontakt zu diesem aufnehmen. Sie müssen sich vorstellen, dass ein Verlag täglich eine Flut an Manuskripten bekommt. Daher müssen Sie bereits vorher auf sich aufmerksam machen und auch schon einmal nachfragen, ob ihr Thema überhaupt eine Chance hat veröffentlicht zu werden.

Sollte Ihr Buch von keinem Verlag veröffentlicht werden, haben Sie immer noch die Möglichkeit ihr Werk selbst zu publizieren.

Gehen wir also im zweiten Fall davon aus, Sie entscheiden sich für Self Publishing:

Eine günstige Variante des Self Publishings ist das eBook. Zudem ist es weitaus einfacher potenzielle Käufer in einem eBook Laden zu erreichen, als ein gerucktes Buch unter die Leute zu bringen. Wenn sich ein eBook gut verkauft, kann da Buch immer noch als gedruckte Version verkauft werden.

Für ein eBook reicht es allerdings nicht aus, einen einfachen Text in Word zu erstellen und als eBook anzubieten. Die eBook-Reader werden für unterwegs zum lesen der eBooks genutzt, also muss das eBook ein passendes Format haben. Dafür können verschiedene Tools genutzt werden, um gleich zu sehen, ob das Format leserfreundlich ist. Ein geeignetes Werkzeug hierzu ist Jutoh. Dieses wandelt ihr Manuskript aus einem Word Dokument in ein eBook um.

Die potenziellen Käufer des Buchen haben ein ein eBook genau die selben Ansprüche, wie an einen Titel aus einem Verlag. Dies bedeutet neben der einwandfreien Grammatik und Rechtschreibung auch das Cover. Auch hier sollte auf eine Eigen-Anfertigung verzichtet werden, wenn Sie selbst nicht sonderlich grafisch begabt sind. Ansonsten sollte sich bei der Gestaltung an den Covern der gedruckten Bücher orientiert werden. Power Point ist hier sehr hilfreich.

Wie bringen Sie Ihr fertiges eBook nun an den Leser?Bildschirmfoto 2014-12-12 um 11.26.07

Verschiedene Internetseiten bieten an, das eBook zu verkaufen und locken mit guten Marketing-Tools, damit diese auf das eBook aufmerksam machen. Diese Dienste sind jedoch kostenpflichtig und halten nicht immer das, was sie versprechen. Um nicht auf diese Internetseiten angewiesen zu sein, ist es ratsam, eine eigene Website zu betreiben und dort das eigene eBook zu verkaufen. Hierbei ist es wichtig, dass die Website schnell gefunden wird. Wie ein eBook erfolgreich verkauft wird, kann in Web-Analystics Seminaren erlernt werden. Dort werden Inhalte, wie Nutzung der Suchmaschinen zur Erhöhung der Besucherzahlen von Websiten erlernt. So können Sie als Autor selbst etwas tun, um mehr Besucher und damit mehr Käufer auf die eigene Website zu bekommen.

Welche Plattformen bieten sich an, um das eigene eBook zu verkaufen?

Es gibt eine Vielzahl von Distributionsplattformen, um das eigene Werk an den Leser zu bekommen. Wir beschäftigen uns an dieser Stelle einmal mit Amazon:

Auch wenn Amazon in letzter Zeit viele negative Schlagzeilen hatte, ist und bleibt es doch die beste Plattform, um die Markttauglichkeit des Buches zu testen. Andere eBook-Händler machen es Self Publishern noch immer deutlich schwieriger, echte Erfolge zu erreichen. Wenn der erste Bestseller gelandet wurde, können Sie immer noch darüber nachdenken, das eBook auch auf anderen Plattformen anzubieten. Bei einer Anmeldung bei Amazon (kpd.amazon.de) müssen Sie sich als Autor keine Gedanken über ISBN’s, das VLB, die Preisbindung oder Ähnliches machen. Amazon fordert tatsächlich nicht einmal ein Impressum, welches jedoch trotzdem ratsam ist.  Wenn das eigene Werk unter einem Pseudonym veröffentlicht werden soll, sind besonders im Impressum ein paar Details zu beachten.

Aus unterschiedlichen Gründen können Sie sich entscheiden Ihr Buch unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Vielleicht ist die erzählte Geschichte zu privat oder das Genre ist zu heikel (bsp. Erotik). Die Lösung scheint auf den ersten Blick sehr klar: Das Buch muss unter einem Pseudonym veröffentlicht werden.

Auf den ersten Blick scheint dies auch kein Problem zu sein, denn Amazon und auch andere eBook-Distributoren ermöglichen dies. Doch hier gibt es doch ein Haken: Wenn der eigenen Name auf  gar keinen Fall irgendwo auftauchen darf, sieht das der Gesetzgeber nicht gern. Denn dieser fordert ein Impressum und dies braucht regelmäßig eine ladungsfähige Anschrift. Dies bedeutet, dass eine Adresse unter der eine Rechtspartei anzutreffen ist, erforderlich ist. Das ist mit einem Pseudonym natürlich nicht gegeben. Daher ist es deutlich einfach, mit dem richtigen Namen zu publizieren.

 

Jeder kann ein Autor sein – auch ohne Verlag.

Untitled design (2)Neben den bisher genannten Faktoren, gibt es noch eine Menge, die beachtet werden müssen:

  • Was muss ich von der rechtlichen Seite beachten?
  • Wie Gestalte ich den Preis?
  • Wie genau sieht das Impressum aus?
  • Wie kann ich PR für mich und mein Buch nutzen?

 

All diese Themen und noch mehr zum Thema Self Publishing werden in dem Self Publishing Kurs erarbeitet und gelernt.


In diesem kurzen Video mit Matthias Matting geht es ab 7:15 um Self Publishing

Matthias Matting bietet den zuvor genannten Self Publishing Kurs an.

 

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In folgendem Video erhalten Sie weitere Informationen

Die Absurdität des Spargedankens von Ipke Wachsmuth