Interview mit Elsbeth Wasser

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AufDerJagdSteckbrief des Autors 

Elsbeth Wasser, 1985 in Eisenach geboren, wuchs im Brandenburgischen Kyritz an der Knatter auf. Nach der Schule nahm sie ein Biologiestudium auf und arbeitet seit 2010 an ihrer Promotion, die sie 2014 abschließen wird.

Bisher erschienene Bücher

Auf der Jagd nach den Räubern vom BalchaschseeRoman Verlag

Woher nehmen Sie Ihre Motivation zum Schreiben? Was treibt Sie an?

Die stärkste Triebkraft dazu empfinde ich, wenn keine Zeit zum Schreiben da ist. Der Druck, eigentlich etwas anderes tun zu müssen, schürt dann den Wunsch, etwas Eigenes entstehen zu lassen.

Wie entstehen die Ideen zu Ihren Büchern?

Bisher wurde erst ein Buch veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Reisebericht und selbstverständlich habe ich die Ideen zu diesem Buch auf der Reise gesammelt. In Zukunft möchte ich versuchen, meine Eindrücke zu fiktiven Geschichten weiterzuentwickeln.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen Ihren bereits erschienenen und folgenden Büchern?

Ja. Ich möchte in den folgenden Büchern gern ein neues Genre antasten.

In welchem ​​Genre sind Sie zu Hause?

Zurzeit wohnt Elsbeth Wasser noch in der Reiseliteratur. Aber sie hat die Kisten schon gepackt und schaut sich nach einer passenden Bleibe um. Die Fantasy-Sparte erscheint ihr recht gemütlich.

Wann können Sie am besten schreiben?

An meinem Schreibtisch, zu jeder Tageszeit zwischen neun und 22 Uhr – bin keine Nachtschreiberin. Als Schreibunterlage gibt es meist Klassik oder progressive Rockmusik.

Warum sollten die Leser ausgerechnet Ihr Buch lesen?

„Auf der Jagd…“ ist ein Buch, das den Leser nicht sofort anspringt. Wenige Menschen interessieren sich spontan für eine Forschungsexpedition nach Kasachstan. Aber wer sich zur Lektüre entschieden hat, scheint nicht enttäuscht worden zu sein. Bisher ist zu mir nur positive Kritik durchgedrungen. Ich glaube also, dass es gut ist.

Was sind Ihre Lieblingsbücher? Was mögen Sie absolut gar nicht?

Jon Krakauers Bücher und Expeditionsberichte mag ich sehr. Zu meinen Lieblingsautoren zählen außerdem Haruki Murakami, Stephen King, auch Zola und Poe. Was ich nicht mag, sind Pseudo-Historienromane, die Inhaltslücken mit zweifelhafter Handlung füllen und mit aufdringlicher Erotik über Fehlerhaftigkeit hinwegtäuschen.

Mit welchem ​​Ihrer Protagonisten würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken gehen?

Mit dem Mann von Anastasija. In Kasachstan bevorzugt man allerdings Tee.

Was war Ihr lustigster Fehler in Ihren Büchern?

Salzpiste statt Sandpiste.

Ihr Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit

„Es ist nicht genug, zu wissen – man muss auch anwenden.“ Goethe

Ihre Chance! Was wollten Sie dem Leser schon immer mal mitteilen?

Liebe Leser, ich musste mich erst an den Gedanken gewöhnen, dass wir die Reise nach Kasachstan nun gemeinsam unternehmen. Den Reisebericht zur Veröffentlichung zu bringen war nicht geplant und hat sich so ergeben. Eigentlich sollte der Text ein persönliches Weihnachtsgeschenk für meine Familie werden. Heute bin ich sehr froh, die Erinnerungen an die besonderen Erlebnisse auch mit Ihnen zu teilen, die lustigen und anstrengenden Momente, und hoffe, dass Sie die Lektüre mit Freude und Spannung genießen.

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