Autoreninterview mit Mary Cronos

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Name
Mary Cronos

 
Autoren-Steckbrief
In vier Worten: Kreatives Chaos in Person – mit 28 Jahren Erfahrung im Chaos stiften. Zurzeit vom Examen in Ev. Theologie sehr eingenommen, arbeite ich als freischaffende Künstlerin. Auf welchem Gebiet genau? Ich liebe es, die Welt in Bildern festzuhalten und neue Welten zu erschaffen – sei es auf Papier, Leinwand, digital am PC oder durch Geschichten in den Köpfen der Menschen. In Symbiose von Kunst und Autorenschaft kümmere ich mich momentan besonders gern um die Buchcover meiner Autorenkollegen.
Wenn ich nicht gerade in den Bereichen, die ich liebe, lerne oder arbeite, dann genieße ich die Zeit mit Lesen und Reisen. Aber da mir Club-Urlaub zu langweilig ist, muss ich dabei immer etwas tun. Entweder Kultur und Menschen kennenlernen oder Architektur skizzieren und neue Geschichten entwickeln oder Charity-Events mit meinem Mission: Change-Team planen.
Sollte ich doch mal Zuhause sein, so ist das am östlichen Berliner Stadtrand – dem sogenannten “Speckgürtel” (kein Wunder, dass man hier nichts mehr von den Hüften kriegt!).

 
Bisher erschienene Bücher auflisten
2015:
Nafishur Praeludium: Dariel
Nafishur Praeludium: Cara
(jeweils als Ebook und Taschenbuch)

 
Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Da gibt es einiges:
– Phantasie (ich weigere mich, sie mit F zu schreiben – dafür fehlt mir die Phantasie), die festgehalten werden will
– der Wunsch, anderen eine Auszeit zu verschaffen
– und sie vielleicht zugleich zum Nachdenken zu bringen
– große Begeisterung für unsere Muttersprache und die Macht von Worten
– die Hoffnung, etwas zu verändern – und wenn es nur ein einziges Leben ist

 
Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Das ist ganz unterschiedlich. Der größte Unterschied besteht zwischen freiwilligen und unfreiwilligen Ideen:
Freiwillige Ideen kommen (nicht ganz so freiwillig), wenn ich am Computer oder Notizblock sitze und mir gezielt zu einer Geschichte Gedanken mache. (Wenn es so gar nicht flutschen will, dann genieße ich ein paar Minuten meine Lieblingsbücher oder -serien und das hilft mir dann meist.)
Unfreiwillige Ideen kommen (von selbst und stur) immer dann, wenn ich sie nicht gebrauchen kann.

Lernen fürs Examen, von einem antiken Mythos lesen – ohne Zeit: Idee.

Keller aufräumen und mitten im Chaos feststecken – ohne Papier: Idee.

Sich mit Freunden treffen und jemandem möglichst konzentriert zuhören – ohne Konzentration: Idee.

 
Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Bisher sind erst zwei meiner Bücher erschienen. Sie sind der Auftakt zu einer Fantasy-Reihe. Und sie sind Paradebeispiele für Gemeinsamkeiten und Unterschiede “verwandter” Bücher:
Die Geschichte von Nafishur wird gleichermaßen von Dariel und Cara erzählt. Du als Leser kannst entscheiden, wem der beiden Du auf ihrer Reise folgen willst: Dem Vampir-Jäger Dariel, der vor allem mit dem neuen, untoten Leben und dessen Verursacherin Ginga zu kämpfen hat; oder der Halbvampirin Cara, die in die Welt der Magie eintaucht einem Familiengeheimnis auf der Spur ist, dessen Ausmaß sie noch nicht erahnen kann.
Um es in Anlehnung an eine inzwischen recht bekannte Werbung zu sagen: Zwei unterschiedlich-gleiche Geschichten: In der einen trifft ein Mann auf seinen schlimmsten Albtraum, in der anderen glaubt eine Frau zu träumen. In der einen wird der Tod gefürchtet und in der anderen das Leben verteidigt. Heute teilen sie sich nichts außer dem Cover-Design und der Autorin. Lies sie beide und entscheide Dich!

 
In welchem Genre bist du zu Hause?
Bisher für Euch lesbar in der Fantasy. Aber meine Pläne erstrecken sich über Mystery hin bis zum Krimi. Das gilt übrigens für mich als Autor und als Leser.

 
Wann kannst du am besten schreiben?
Nachts wenn mein Kopf eigentlich zum Schlafen herunterfahren sollte. Es ist schön ruhig und die Gedanken haben freie Bahn. Und in der U-Bahn auf dem Weg zur Uni und zurück. Da ist es so gar nicht ruhig. Dafür bin ich von lauter inspirierenden Menschen umgeben. Potentiell ist jeder U-Bahn-Gast in Berlin gefährdet, in einem meiner Bücher eine Gastrolle zu bekommen. 😉

 
Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Ich glaube, man kann nie genug lesen, die Phantasie ankurbeln, in andere Welten eintauchen. Lesen ist wie ein Kurzurlaub zwischen den Zeilen. Der Urlaub, der zwischen meinen Zeilen steckt, hält für die Leser Spannung und Romantik, Magie und Rätsel, Leben, Tod und Untod und eine ganz neue Welt bereit.

 
Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Chronologisch betrachtet: Zum Lesen brachte mich als Kind die FearStreet-Reihe und damit Krimis. Später begleiteten mich die Werke von Sir Arthur Conan Doyle und Agatha Christie (bis heute ist vor allem Agatha Christie mein großes Vorbild – vielseitig, humorvoll, intelligent und ihrer Zeit voraus). Zur Fantasy brachte mich dann Harry Potter. Wie habe ich diese Serie geliebt (und tue es noch). Die Magie hat mich nie ganz verlassen. Aber es kam etwas dazu: Vampire – dank Stephenie Meyer. Ihr Schreibstil inspiriert mich bis heute und weckte vor fast zehn Jahren von Neuem den Wunsch zu schreiben in mir. Vor kurzem (in Relation zu den anderen Büchern) hat dann die Tinten-Trilogie mein Herz erobert.

 
Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Nun. Mein größter Wunsch war bis 2012, meinem Dariel zu begegnet. Seit 2012 erfülle ich mir diesen Wunsch jährlich. Wie das geht? Er existiert! Beim Zappen im TV stellte ich eines Abends erschrocken fest, dass er quicklebendig durch eine fremde Fantasy-Serie stolziert: Damon Salvator – auch bekannt als Ian Somerhalder. Ich konnte kaum fassen, dass jemand existiert, der so haar genau meinem Bild von Dariel entsprach wie er. Seit diesem Jahr weiß auch Ian um seine “Rolle” in Nafishur und wartet auf die Dreharbeiten. 😉
Mein anderer Wunsch hingegen ist leider unerfüllbar: Ich hätte wahnsinnig gern Agatha Christie getroffen. Ich hätte unendlich viele Fragen an sie.

 
Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Bei meiner letzten Überprüfung des Textes vor der Erstveröffentlichung im März fiel mir auf, dass Cara an einem Montag einschläft, um an einem Freitag wieder aufzuwachen – Dariel hatte in der Zeit eine ganze Woche hinter sich gebracht. Da war das Chaos vorprogrammiert. Dass mir sowas passieren konnte… Aber meine Cara ist eben eine richtige Märchenprinzessin – inklusive Tiefschlaf.

 
Dein Lieblingsspruch/Motto/Lebensweisheit?
Wie praktisch. Ich habe drei:
Lieblingsspruch: Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen.
Motto: Pray. Trust. Try.
Lebensweisheit: There is a crack in everything and that’s it where the light gets in.

 
Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Ihr seid großartig! Jeder von Euch! Wie ich gerade erst zu einer lieben Leserin sagte: Jeder hat seinen eigenen, ganz besonderen Weg und Platz. Egal wie Du Dich auf diesem Platz schlägst: Niemand anderes auf der Welt könnte Dein Leben so gut führen wie Du. Denn Du wurdest extra dafür gemacht. Unersetzlich und einzigartig.

 
Liste hier auf, wo man dich im Netz antrifft (Website, Facebook, Twitter, YouTube, …)
Websites:
http://mary-cronos.de
http://colors-of-cronos.de
http://mission-change.org
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Weitere Links findet ihr auf meinen Webseiten 🙂

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