“Vermächtnis” von Helene Loev

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“Vermächtnis” von Helene Loev
Erschienen am:
Autor: Helene Loev
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5 Absolut lesenswert! Absolut lesenswert! https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
„Vermächtnis“ sensibilisiert dafür, Lebenszeit zu nutzen und das Leben zu leben, was man wirklich leben möchte. Wie in ihren anderen Kurzgeschichten gelingt es Helene Loev auch in diesem Buch, die einzelnen Figuren mit ihren Gedanken, Gefühlen, mit ihren Sorgen und Ängsten in den Mittelpunkt zu stellen. Unaufgeregt, feinfühlig und klar wird der Leser mit einem Familiensystem bekannt, seinen Verstrickungen und Aufgaben. Doch auch in diesem Buch passieren, wie im richtigen Leben, unvermutete Dinge, die den Leser dazu einladen, das eigene Leben mit dem Herzen anzuschauen, zu hinterfragen und anzunehmen. Ein Appell an die Liebe, das Leben und die Vergebung.

Story:
Carl, Unternehmer, ist fast 80 und steht vor der Frage, wem er sein Unternehmen übergeben soll. Sein Sohn Hans kommt zuerst dafür nicht in Frage. Helene Loev bringt auf wenigen Seiten ihrer Kurzgeschichte "Vermächtnis" die Generationenfrage und daraus entstehende Konflikte in Familien auf den Punkt. Aus verschiedenen Perspektiven schildert die Autorin die Gedanken, Gefühle und Ängste der Familienmitglieder. Sie blickt hinter die Fassaden und lädt damit ein, sich mit dem eigenen Leben, den Eltern und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen.

Kritik:
Das Buch ist sehr berührend. Auf wenigen Seiten ist das komplexe Thema von Familienstrukturen, ihren emotionalem Ballast und sich daraus ergebenden Konflikten auf den Punkt gebracht. Der Leser findet sehr schnell Parallelen zu seinem eigenen Leben und wird dazu eingeladen, sich damit auseinanderzusetzen, vor allem aber zu vergeben.

Fazit:
Absolut lesenswert!

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