“Sternschnuppensommer” von Christine Vogeley

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“Sternschnuppensommer” von Christine Vogeley
Erschienen am: 01/07/2013
Autor: Christine Vogeley
“Sternschnuppensommer” von Christine Vogeley 978-3426517116
4 Christine Vogleys "Sternschnuppensommer" bietet Unterhaltung vom Allerfeinsten, gespickt mit warmherzigem Humor. Christine Vogleys "Sternschnuppensommer" bietet Unterhaltung vom Allerfeinsten, gespickt mit warmherzigem Humor. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Wer auf der Suche nach einem locker-leichten Sommerroman ist, wird bei "Sternschnuppensommer" von Christine Vogeley fündig.

Story:
Das Haus von Gertrude, einer 70-jährigen quirligen Malerin, steht im französischen Florifère, und beherbergt im Laufe des Sommers eine Reihe unterschiedlicher Charaktere. Da wäre einmal Claire, eine junge Kunstlehrerin, die sich mit ihrem Aufenthalt von ihrem tristen Leben in Deutschland ablenken will. In Florifère begegnet Claire dem Tierarzt des Ortes und sofort fühlen die zwei sich zueinander hingezogen - doch eigentlich ist Francois bereits in festen Händen. Dazu gesellt sich die Mitvierzigerin Zilli, die in Deutschland ein Feinkostgeschäft betreibt. Dieses gibt sie jedoch fluchtartig auf, nachdem sie ihr Ex-Freund Hermann aus der Haft entlassen wird und sie bedroht. Zilli kommt jedoch nicht alleine, die zwei kleinen Kinder ihrer alkoholsüchtigen Schwester begleiten sie. Für alle Charaktere beginnt ein turbulenter Sommer...

Kritik:
Christine Vogeley hat mit "Sternschnuppensommer" einen wahren Bestseller kreiert. Ihre Art zu schreiben ist so erfrischend, dass es leicht fällt, Seite um Seite weiterzulesen, bis einem die Buchstaben vor den Augen tanzen. Der locker-leichte Schreibstil gibt schon nach wenigen Minuten das Gefühl, man sei vollkommen in die Handlung eingetaucht. Das liegt teilweise auch daran, dass die Autorin immer wieder kleine Rückblicke oder Anekdoten in bestehende Situationen einbringt, die der Geschichte in ihrer Gesamtheit Tiefe geben und sie wirkungsvoll abrunden.Die Charaktere in diesem Roman sind sehr detailliert gezeichnet und stets mit einem Augenzwinkern beschrieben. Mein absolutes Lieblingswort ist „Dottermaniker“ (Ein Mann, der verlangt, dass beim Spiegelei der Dotter genau in der Mitte zu liegen hat). Überraschend ist die Art, wie der Inhalt von "Sternschnuppensommer" aufgebaut ist. Nach der Einführung der Hauptcharaktere teilen sich deren Geschichten und laufen erst gegen Ende wieder zu einem finalen Strang zusammen. Dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, denn man fragt sich natürlich, wie es wohl weitergeht. Alles in allem ist Christine Vogeley mit diesem Roman eine runde Sache gelungen, die das Zeug dazu hat, dem Leser oder der Leserin einige schöne Stunden mit dem Buch zu bescheren.

Fazit:
Christine Vogleys "Sternschnuppensommer" bietet Unterhaltung vom Allerfeinsten, gespickt mit warmherzigem Humor.

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