“Mister X” von Peter Straub

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“Mister X” von Peter Straub
Erschienen am: 01/01/2000
Autor: Peter Straub
“Mister X” von Peter Straub 978-3453160033
4 "Mister X" von Peter Straub überzeugt mit einer verzwickten Geschichte und guten Wendungen. "Mister X" von Peter Straub überzeugt mit einer verzwickten Geschichte und guten Wendungen. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Mister X" von Peter Straub vereint Mysterie mit einem Familien- Drama.

Story:
Der Roman „Mister X“ von Peter Straub handelt von Ned Dunstan, der als Kind von einer Pflegefamilie in die andere kommt. Kontakt zu seiner Mutter hat Ned aber trotzdem. Sie besucht ihn immer zu seinem Geburtstag, bis Ned seltsame Anfälle bekommt. Ned sieht in seinem ersten Anfall an seinem dritten Geburtstag zum ersten Mal Mister X, den er bei einem Mord beobachtet. Ein Jahr verstreicht, in dem nichts passiert. Doch an seinem nächsten Geburtstag hat Ned wieder einen Anfall, in dem Mister X wieder tötet und so soll es jedes Jahr auf´s Neue passieren. Nun ist Ned erwachsen und hat einen Traum, in dem er sieht, dass seine Mutter Hilfe braucht. Er macht sich auf den Weg zum Krankenhaus und damit auch auf den Weg zu dem Ort, an dem Ned zuletzt gewohnt hat. Vor Ort lernt er eine Frau namens Laurie kennen, die er sehr sympathisch findet. Als er im Krankenhaus ist, stirbt seine Mutter. In ihren letzten Worten offenbart sie Ned den Namen seines Vaters, den er zuvor nicht kannte. Ned macht sich zusammen mit Laurie auf die Suche nach seinem Vater. Doch alles wird ein wenig mysteriöser, denn seine Tanten wollen nicht, dass Ned ihn sucht oder auch nur irgendetwas über ihn herausfindet. Ned bekommt langsam den Verdacht, dass seine Anfälle mit seinem Vater zu tun haben und findet heraus, dass seine Mutter wahrscheinlich noch ein Baby hatte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn es ist nur eine Frage, wann Mister X wieder tötet.

Kritik:
Peter Straub´s „Mister X“ ist ein runder Roman, der ein wenig mysteriös, spannend und unterhaltsam daherkommt. Natürlich sind 600 Seiten viel zu lesen, aber ich habe mich bei der Lektüre nicht gelangweilt. Stilsicher setzt Straub seine Charaktere in Szene, schafft eine gute Atmosphäre und beobachtet die feinen Nuancen, die seine Figuren durchleben. Im Großen und Ganzen gibt es zwei Geschichten: Zum Einen die Familien- und Stadtgeschichte, in der es darum geht, herausfinden, wer Ned Dunstan eigentlich ist. Zum Anderen geht es um einen übernatürlichen Touch, der sich durch die ganze Geschichte zieht und sich in Neds Anfällen, den Gaben der Tanten und auch seinem bisher unbekannten Vater zieht. Der Charakter Ned Dunstan war mir von Anfang an sympathisch. Von Mister X habe ich zu wenige Eindrücke, um ihn charakterisieren zu können, was ich doch sehr schade fand. Leider kommt er in seinen kurzen Sequenzen einfach zu kurz und zu schwafelnd herüber, sodass ich ihn einfach nicht einordnen kann. Alles in allem war „Mister X“ von Peter Straub ein guter Roman.

Fazit:
"Mister X" von Peter Straub überzeugt mit einer verzwickten Geschichte und guten Wendungen.

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