„Die Pest“ von Albert Camus

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„Die Pest“ von Albert Camus
Erschienen am:
Autor: Albert Camus
„Die Pest“ von Albert Camus 978-3499225000
4 „Die Pest“ sollte man nur dann lesen, wenn man sich für das Geschehen interessiert. „Die Pest“ sollte man nur dann lesen, wenn man sich für das Geschehen interessiert. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
In der Stadt Oran kommen die Ratten ans Tageslicht und sterben auf offener Straße. Die Menschen wundern sich darüber und schon bald leiden viele an einem hohen Fieber, dieses nicht zu sinken vermag. Die Pest breitet sich aus.

Story:
Die Ratten, welche ansonsten nur in der Kanalisation zu finden sind, zeigen sich auf den Straßen von Oran. Nur um dort einfach tot umzufallen. Dieses Ereignis bleibt nicht das Einzige. Denn ein Fieber breitet sich unter den Menschen aus. Angeschwollene Lymphknoten und ein schneller Tot sind die Folgen von der Rattenplage. In Oran breitet sich die Pest aus. Schnell werden die Tore geschlossen und die Stadt unter Quarantäne gesetzt. Rieux und seine Kameraden versuchen alles, um die Pest einzudämmen und das Leben der Menschen zu retten. Und stoßen immer wieder an ihre Grenzen.Ein spannender Kampf gegen die Pest beginnt. Aber auch die Gefühle, das Denken und Handeln werden bei diesem Klassiker nicht vernachlässigt.

Kritik:
„Die Pest“ von Albert Camus ist ein Klassiker der Weltliteratur. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen.Es ist nicht einfach, das Buch anzulesen, da ein Satz teilweise über eine ganze Seite geht. Man sollte das Buch daher wirklich in Ruhe lesen und vielleicht auch nicht zu schnell, um wirklich alles zu verstehen. Denn auch der Sprachstil ist der jeweiligen Zeit angepasst.Albert Camus schildert in diesem Werk das Handeln gegen die Pest. Oran ist abgeschieden von der Welt und muss ums Überleben kämpfen. Familien werden dabei auseinander gerissen oder man verliert sie an der Pest. Doktor Rieux und seine Kameraden zeigen wunderbar auf, wie sich die Menschen zu verhalten haben oder wie sie im Angesicht der Situation handeln, wenn die Pest unter ihnen weilt. Sie geben einfach nicht auf. Und das finde ich sehr bemerkenswert.Ich konnte das Handeln daher nachvollziehen. Es wurde plausibel erklärt und es war interessant zu erfahren, wie auch die Menschen sich fühlten. Was sie denken und was sie am Anfang noch versuchten. Wie das Leben sich mit der Pest verändert war sehr detailliert von Camus beschrieben. Es kann einfach immer passieren und man sollte vorbereitet sein.Wie schon kurz angesprochen ist die Satzbaustellung manchmal ziemlich kompliziert und verwirrend. Fehler schleichen sich keine ein. Nur muss man genau lesen, was der Erzähler genau meinte, da die Perspektiven immer wieder mal wechseln.Die düstere Stimmung war zum Greifen nahe, auch wenn ich selber befand, dass es sich ziemlich hingezogen hat.Zum Ende hin wurde es kurzzeitig wieder etwas dramatischer, um dann in leidvollen Klecksen zu enden. Zum Schluss fand ich einiges zu unwichtig, aber da gehen die Geschmäcker sicher auch auseinander.

Das Buch kann jeder lesen, der sich für dieses Thema interessiert und sich nicht scheut, hochtrabendes Deutsch zu lesen. Es gehört zu den Klassikern und das spürt man auch.

Jedes Mensch kann also dieses Buch in die Hände nehmen und lesen, aber nur die mit klaren Verstand und Interesse werden es auch verstehen können.

Ich habe 4 Sterne vergeben, da die Satzstellung und das Buch an sich mich nicht komplett gefesselt haben. Andere werden sicher in Gedanken den fünften Stern setzen :)

Fazit:
„Die Pest“ sollte man nur dann lesen, wenn man sich für das Geschehen interessiert.

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