“Der alte Mann und das Meer” von Ernest Hemingway

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“Der alte Mann und das Meer” von Ernest Hemingway
Erschienen am: 01/01/1952
Autor: Ernest Hemingway
“Der alte Mann und das Meer” von Ernest Hemingway 978-3499226014
4 Ein kurze und anschauliche Parabel über den Kreislauf des Lebens. Ein kurze und anschauliche Parabel über den Kreislauf des Lebens. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Ein alter Fischer fährt ein letztes Mal zu See, um trotz 40 fischloser Tage den großen Fang zu machen.

Story:
Ein alter Fischer fährt regelmäßig auf den Golfstrom heraus. Obwohl er früher einmal ein guter Fischer war, erleidet er nun schon 40 Tage ohne einen Fang. Santiago, sein jugendlicher Freund,  steht zu ihm, obwohl seine Mutter ihn zwingt nun auf einem anderen Boot mitzufahren. Eines Tages fängt der Fischer den größten Fisch den er jemals gesehen hat und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt..

Kritik:
Ernest Hemingway ist wohl einer der umstrittesten Autoren der Zeitgeschichte. Ein Trinker, eine unglückliche Seele, ein Misanthrop.. aber vor allem eins: Ein großer Schriftsteller. Über sein Buch "Der alte Mann und das Meer" wird gemunkelt, dass es stark autobiographische Züge hat. So soll er einen solchen Fischer gekannt und eine Geschichte dieser Art von ihm erzählt bekommen haben. Von Hemmingway bestätigt wurde dies zwar nicht, aber es liegt dennoch nahe, wenn man sich die Biografie des Schrifstellers anschaut. Auf grade mal 144 Seiten beschreibt der Autor eindrücklich den Kampf des Fischers mit dem riesigen Fisch. Dabei steht im Vordergrund, dass der Fischer seinen Gegner nicht als Feind, sondern beinahe als Freund sieht, sich bei ihm sogar etschuldigt. Mir gefällt an diesem Buch besonders, dass Sieg und Verlust so nah nebeneinander liegen und Hemmingway das ohne vieler Worte eindrücklich beschreibt. Gegebenenfalls kann man dieses Buch als Parabel für den Kreislauf des Lebes ansehen: "Mal gewinnt man und mal verliert man." Hemmingway gewinnt bei mir auf jeden Fall 4 Sterne für diese Lektüre.

Fazit:
Ein kurze und anschauliche Parabel über den Kreislauf des Lebens.

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