“Das Salz der Erde” von Daniel Wolf

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“Das Salz der Erde” von Daniel Wolf
Erschienen am: 10/06/2013
Autor: Daniel Wolf
“Das Salz der Erde” von Daniel Wolf 978-3442479474
5 "Das Salz der Erde" von Daniel Wolf ist eines dieser Bücher, die in der Presse sehr hoch gelobt worden sind - und der Roman wird diesen hohen Erwartungen zweifelsfrei gerecht. "Das Salz der Erde" von Daniel Wolf ist eines dieser Bücher, die in der Presse sehr hoch gelobt worden sind - und der Roman wird diesen hohen Erwar https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Michel de Fleury kämpft im mittelalterlichen Varennes um mächtige Stadtrechte, während er als Kaufmann, vor allem von Salz, um sein eigenes Überleben fürchten muss. Außerdem findet er seine Liebe Isabelle und ringt um das Bestehen ihrer Bande.

Story:
Wir schreiben das Jahr 1187. Im Herzogtum Oberlothringen beginnt das Abenteuer um Michel de Fleury, Sohn des Leibeigenen Rémy. In der Stadt Varenne-Saint-Jaques kann Michel Fuß als Kaufmann fassen. Aber gerade die Zeit des 12. Jahrhunderts ist eine schwierige, geprägt von Thronkämpfen, raffgierigen Herrschern, Krankheiten und einer übermächtigen Kirche.Michel de Fleury tritt gegen dieser (beinahe) übermächtigen Umgebung zugunsten des Wohls von Familien und Freunden ein - ja, einer ganzen Stadt ist es, die er von Willkür und Armut befreien will, und natürlich auch für seine große Liebe Isabelle.Machtkämpfe und Schicksalsschläge helfen dabei, Michels Träume zu verwirklichen und sind ebenso an deren Zerstörung beteiligt.Während Michel mit der Befreiung und Stärkung der Stadt beschäftigt ist, muss er gleichzeitig um Isabelle kämpfen. Es ist ein auf und ab und er kann nicht für beides gleichzeitig einstehen.Irgendwann muss er eine Entscheidung treffen. Und als er diese trifft, hat das weitreichende Folgen...

Kritik:
Man glaubt, es handle sich hier um einen von vielen historischen Romanen, aber nach relativ kurzer Zeit wird man in die Geschichte um Michel in Bann gezogen. Es gehört zu jenen Büchern, die man erst zuklappt, wenn man sie zu Ende gelesen hat.Das liegt vor allem daran,  dass der zeitliche Rahmen sehr gut recherchiert ist. Bei Verennes handelt es sich zwar um eine fiktive Stadt, aber der geschichtliche Ablauf der Zeit stimmt überein.Es wird schnell klar, dass das politische Wirren damaliger Zeit ein großer Punkt in dem Roman spielt und gerade diese Vielzahl von Wendungen, die manchmal positiv für Michel ausfallen und ein anderes Mal negativ, machen den Roman so spannend, da das Ende nicht absehbar bleibt und bis zur letzten Seite offen bleibt, wie der Roman enden wird.Auch politisch bzw. geschichtlich weniger Begeisterte können dem Buch etwas abgewinnen, da es nicht um die reine Nacherzählung von Geschichte geht oder dem Aufzählen von Jahreszahlen, sondern um die Verknüpfung von Realität und Fiktion in einem historischen Rahmen - gespikt von Freundschaft, Verrat, Gier, Liebe und das weiße Gold.Von den 1200 Seiten sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn jede einzelne ist es wert, gelesen zu werden.

Fazit:
"Das Salz der Erde" von Daniel Wolf ist eines dieser Bücher, die in der Presse sehr hoch gelobt worden sind - und der Roman wird diesen hohen Erwartungen zweifelsfrei gerecht.

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