“Eine kurze Geschichte der Zeit” von Stephen Hawking

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“Eine kurze Geschichte der Zeit” von Stephen Hawking
Erschienen am: 01/03/2010
Autor: Stephen Hawking
“Eine kurze Geschichte der Zeit” von Stephen Hawking 978-3499626005
3 "Eine kurze Geschichte der Zeit" eignet sich nicht für den Nachmittagstee, aber ist etwas für einen Leser, der eine Herausforderung zu schätzen weiß und Interesse an dem Universum, der Zeit und dem ganzen Rest mitbringt. "Eine kurze Geschichte der Zeit" eignet sich nicht für den Nachmittagstee, aber ist etwas für einen Leser, der eine Herausforderung zu schätzen wei https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★☆☆ 3 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Stephen Hawking versucht komplexe physikalische Zusammenhänge allgemein verständlich zusammen zu fassen. Das gelingt mit ein bisschen Gehirnschmalz und Interesse. Die Wunder des Universums enträtseln sich dabei wie Puzzel, dem zum entgültigen Begreifen immer noch Teile fehlen.

Story:
Stephen Hawking beginnt ganz am Anfang: dabei, wie sich unsere Sicht auf das Universum entwickelt hat. Er spricht als erstes über Grundlagen wie das "heliozentrische Weltbild" und schwenkt dann recht schnell auf den Zeitbegriff und den Zusammenhang von Raum und Zeit um.  Von Elementarteilchen, schwarzen Löchern und zum Ende des Universums reisen wir wieder zurück durchs Wurmloch. Dabei erläutert uns Hawking gängige Theorien anhand von Beispielen und ergänzt diese durch Zeichnungen und Grafiken.

Kritik:
Hawking ist keine leichte Kost. Er arbeitet an einer Theorie, die das ganze Universum erklärt, kann sich aber nur mittels Einzelteilen derselben an das Phänomen annähern. Ein Beispiel? :"Es mag durchaus andere Regionen des Universums geben - oder andere Universen (was immer das bedeuten mag) - in denen alle Dimensionen eng zusammengerollt oder in denen mehr als vier Dimensionen nahezu flach sind, doch in solchen Regionen gäbe es keine intelligenten Lebewesen..." Das Verrückte: Je länger man dieses Buch liest, desto mehr versteht man grundsätzlich, was Hawking will. Der Autor hat am Ende noch kurze Anekdoten zu Albert Einstein, Galileo Galilei und Isaac Newton beigefügt, die das eine oder andere Schmunzeln wert sind. Zum besseren Verständnis findet sich auch ein Glossar, in dem einige der wissenschaftlichen Begriffe erläutert werden. Das Register macht das Nachschlagen zu einzelnen Begriffen leicht, auch wenn es anzuraten ist, das Buch in Ruhe und der Reihe nach zu lesen. Stephen Hawking liebt Physik und das merkt man diesem Buch auch an. Manchmal muss man Passagen mehrfach lesen, um sie zu verstehen, dreidimensionales Denken ist hilfreich und doch werden am Ende immer noch Fragen offen bleiben. Details werden in diesem Buch nicht geklärt, es stellt nur einen ersten Einblick in die Welt der Physik da, eine Art "Appetithappen". Sehr nett sind die Erklärungen von Begriffen und kleine Anekdoten zu berühmten Männern im Anhang.  

Fazit:
"Eine kurze Geschichte der Zeit" eignet sich nicht für den Nachmittagstee, aber ist etwas für einen Leser, der eine Herausforderung zu schätzen weiß und Interesse an dem Universum, der Zeit und dem ganzen Rest mitbringt.

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