“Schattenland” von Peter Straub

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“Schattenland” von Peter Straub
Erschienen am:
Autor: Peter Straub
“Schattenland” von Peter Straub 978-3453309371
3 Alles in allem ist „Schattenland“ ein Buch für Fans von Peter Straub, von dem alle Anderen einfach die Finger lassen können. Alles in allem ist „Schattenland“ ein Buch für Fans von Peter Straub, von dem alle Anderen einfach die Finger lassen können. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★☆☆ 3 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Schattenland" von Peter Straub spielt mit der Wahrnehmung und hält tiefe Abgründe bereit

Story:
In dem Fantasy- Roman „Schattenland“ von Peter Straub dreht es sich um den jungen Tom Flanagan, der in eine neue Schule kommt und dort einen neuen Freund, Del Nighingale, kennenlernt. Del interessiert sich für Zauberei und nimmt bald zusammen mit Tom an einem Schulwettbewerb teil, bei dem Seltsames geschieht. Del ist immer noch überzeugt von der Sache und absolut fasziniert von allem Mystischen. Er lädt Tom in den Ferien zu seinem Onkel Coleman Collins ein, der einst ein berühmter Magier war und nun völlig zurückgezogen lebt. Im Haus vom großen Zauberer Colemann finden die beiden Jungs eine verwunschene, märchenhafte Welt wieder. Sie können nicht mehr zwischen Realität und Traumwelt unterscheiden und vergessen, dass bei der Zauberei alles Trick und Lüge ist. Del ist immer noch sehr begeistert, doch Tom fühlt bald eine unterschwellige Bedrohung, die er nicht zuordnen kann. Immer mehr eigenartige Ereignisse folgen aufeinander, die gruselig und mysteriös zugleich sind, bis das Ganze schlussendlich in einer Katastrophe endet.

Kritik:
Peter Straub´s „Schattenland“ ist ein wenig rätselhaft und mysteriös, trotzdem gut. Der Leser muss hier wirklich Zeit mitbringen, um durch den Roman hindurch zu steigen. Er ist nicht einfach beschrieben und wer vorher „Der Talisman“ von Peter Straub und Stephen King gelesen hat, wird sicherlich ein wenig enttäuscht sein. „Schattenland“ zieht sich mächtig dahin. Bis etwas wirklich Spannendes passiert, vergehen rund 400 Seiten. Dennoch trifft es den Leser stark, wenn wirklich etwas geschieht. Peter Straub steht weniger für Mord und Totschlag. Blutig wird es bei ihm fast nie, aber dafür spielt er auf eine emotionale Ebene an, mit der nicht jeder umgehen kann, die aber, wenn sie verstanden wird, umso grauenhafter wirkt. Die ersten 400 Seiten bestehen alle aus dem Aufbau die dann auf ein Ereignis hinsteuern. Hier kommt es zu vielen Charakteren, Ausflüge in verschiedene Leben und viel Drum herum. Das hätte nicht sein müssen, ist so aber geschehen. Wer andere Bücher von Peter Straub kennt, weiß, dass der Autor sich meist etwas dabei denkt. Trotzdem ist es schwer, die ganzen Verbindungen zu ziehen und die Personen miteinander zu verknüpfen. Generell fand ich die Charaktere leider nicht sympathisch und das obwohl sie wirklich tiefer greifend erklärt werden. Schön waren die Anspielungen auf die Märchen, die immer wieder vorkommen.

Fazit:
Alles in allem ist „Schattenland“ ein Buch für Fans von Peter Straub, von dem alle Anderen einfach die Finger lassen können.

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