“Sag, es tut dir leid” von Michael Robotham

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“Sag, es tut dir leid” von Michael Robotham
Erschienen am: 16/12/2013
Autor: Michael Robotham
“Sag, es tut dir leid” von Michael Robotham 978-3442313167
5 "Sag, es tut dir leid" von Michael Robotham sind 474 gelungene Seiten pure Spannung, in denen man mit Piper und dem Professor mitleidet, mitfiebert und sehr zu mögen lernt. "Sag, es tut dir leid" von Michael Robotham sind 474 gelungene Seiten pure Spannung, in denen man mit Piper und dem Professor mitleidet, mitfiebert un https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Sag, es tut dir leid" von Michael Robotham ist ein spannender Psychothriller um die Entführung zweier Mädchen.

Story:
Von drei jungen Mädchen, die planten von zu Hause abzuhauen, sind zwei seit drei Jahren verschwunden. Emily wartete vergeblich am Treffpunkt. Geschickt legt der Täter mittels handgeschriebener Briefe falsche Spuren, um die Eltern und vor allem die Polizei zu verwirren und in dem Glauben zu lassen, die Mädchen wären freiwillig weggegangen.
In zwei unabhängigen Strängen wird die Geschichte der verschwundenen Mädchen erzählt und entwickelt. Eines der Mädchen, Piper, führt eine Art Tagebuch und erzählt in schnoddriger Teenagersprache erstaunlich reflektiert und überraschend ehrlich, was ihnen beiden zugestoßen ist. Vermischt mit Erinnerungen an die Eltern, Geschwister, an das Zuhause, an die Schule und an den Prozess nach dem Autounfall, bei dem der Freund von Tash, das dritte Mädchen, einen jungen Mann,überfährt und ihm beide Beine nimmt. Sehnsüchte und Träume sind darin verwoben und Pläne, die während der drei Jahre Gefangenschaft geschmiedet wurden,  um zu entkommen. Später spürt man die entsetzliche Einsamkeit, als Piper allein im Verlies ihres grausamen Peinigers zurückbleibt. Der zweite Strang wird vom Psychologen und Profiler Prof. Joe O´Loughlin erzählt, der drei Jahre nach dem Verschwinden der Mädchen von der Polizei um Hilfe in einem Fall von Doppelmord gebeten hatte. Der Doppelmord an den neuen Besitzern des Elternhauses eines der Mädchen bringt den Professor dazu, sich mit den verschwunden Bingham-Girls zu beschäftigen, zumal seine eigene Familie ebenfalls einmal Opfer einer Entführung wurde.

Kritik:
Zwischenzeitlich hat man das Gefühl, dass die englische Polizei die Suche nach den Mädchen nicht intensiv genug betreibt, zu früh nach dem Verschwinden die Suche eingestellt hat, sich zu früh mit einem Verdächtigen begnügt. Ein sehr gutes Buch, es ist allen Fans von Psychothrillern zu empfehlen. Es war mein erstes Buch vom Autor Michael Robotham, aber jetzt will ich mehr von ihm lesen. Gekonnt hält er die Spannung hoch bis zu einem furiosen Finale im Haus des Täters. Wobei ich zugeben muss, dass ich ziemlich in der Mitte des Buches genau diese Person, wenn auch nur kurz, bereits in Verdacht hatte.

Fazit:
"Sag, es tut dir leid" von Michael Robotham sind 474 gelungene Seiten pure Spannung, in denen man mit Piper und dem Professor mitleidet, mitfiebert und sehr zu mögen lernt.

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