“Passagier 23” von Sebastian Fitzek

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“Passagier 23” von Sebastian Fitzek
Erschienen am:
Autor: Sebastian Fitzek
“Passagier 23” von Sebastian Fitzek 978-3426510179
5 „Passagier 23“ für jeden, der gerne auch mal über unausgesprochene Grauzonen etwas lesen möchte. „Passagier 23“ für jeden, der gerne auch mal über unausgesprochene Grauzonen etwas lesen möchte. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Martin Schwartz hat vor 5 Jahren alles verloren was ihm wichtig im Leben war. Seine Frau und sein Sohn sind auf einer Kreuzfahrt auf der „Sultan“ verloren gegangen. Niemand kann ihm sagen was passiert ist. Er gibt sich auf und wird in die Vergangenheit zurück katapultiert als ein mysteriöser Anruf ihn erreicht. Ein Mädchen tauchte auf der „Sultan“ auf, mit dem Teddy von seinem Sohn.

Story:
Martin Schwartz ist Polizeipyschologe und seit fünf Jahren verdeckter Ermittler. Er hat sich aufgegeben. Sein Leben hat völlig den Sinn verloren als seine geliebte Ehefrau und sein Sohn auf einer Schiffskreuzfahrt auf der „Sultan of the Sea“ verloren gingen. Niemand konnte ihm sagen wie das passieren konnte. Natürlich weiß man das jedes Jahr Menschen spurlos verschwinden, aber nun ist es ihm selber passiert. Als Martin gerade auf einem Einsatz ist, bekommt er einen Anruf einer älteren Dame. Sie bezeichnet sich als Thrillerautor und versucht ihn auf die nächste Kreuzfahrt einzuladen. Denn sie hat Beweise darüber was seiner Familie zugestoßen ist. Denn ein Mädchen tauchte wieder auf und hat den Teddy von seinem Sohn in der Hand gehabt. Nun muss sich Martin der Vergangenheit stellen und sein Versprechen brechen: Nie wieder wollte er wieder einen Fuß auf ein Schiff setzen, doch nun hält ihn nichts mehr auf.

Kritik:
Dieses Buch ist für mich ein kleines Highlight von Fitzek in diesem Jahr geworden. Er hat darin Themen behandelt, die man gut und gerne als Grauzonen bezeichnen kann.Es geht in erster Linie über Menschen die einfach auf einer Kreuzfahrt verloren gehen. Die eben über die Reling fielen und ertranken oder sich wirklich das Leben nahmen, wovon eben niemand weiß. Sie werden meist als Passagier 23 bezeichnet.Genau das ist auch Martin Schwartz passiert. Der Polizeipychologe verliert seine Familie auf mysteriöse Weise. Niemand kann ihm sagen was passiert ist. Nach etlichen Jahren bekommt er einen Anruf und bricht sein Versprechen je wieder einen Fuß auf ein Schiff zu setzen.Ab diesem Moment beginnt das typische an den Fitzek Romanen. Der Autor zieht den Leser mit seinen Worten in den Bann der Materie. Man kann nicht aufhören zu lesen und will endlich erfahren was es mit den einzelnen Personen auf sich hat. Immer wieder versucht man zu verstehen und glaubt zu wissen was eigentlich Sache ist, aber mal wieder lag ich zumindest falsch.Weiterhin spricht er über ein sehr ernstes Thema, was erst im spätern Verlauf wirklich eine Rolle spielt. Ich möchte nur soviel dazu sagen, dass es um die Beziehung zwischen Mütter und ihren Kindern geht. Was Mütter mit diesen tun oder machen lassen ohne das die Väter manchmal davon wissen. Das die Väter denken das ihre Familie intakt und die Beziehung glücklich ist. Nicht immer sollte man nur die goldene Fassade sehen, sondern die Augen öffnen und auf bestimmte Dinge achten. Dieses Thema nimmt einen mit. Jede Mutter wird darüber grübeln und auch die Väter werden sich Gedanken machen. Ich fand diese Thematik war etwas, woran sich nicht jeder Autor versuchen sollte. Es erfordert Fingerspitzengefühl und viel Recherche. Hut ab vor Sebastian Fitzek.Zum Schluss gab es noch ein drittes Thema, welches eher im Hintergrund basierte. Am Anfang bekommt man einige Happen hingeworfen, aber erst am Ende, wirklich am Ende, bekommt man wirklich das ganze Tier. Ich war überrascht und fand es Schade das es nicht noch mehr Happen zu fressen gab. Aber vielleicht entwickelt der Autor noch eine Idee dazu. Im Grunde hat es auch ausgereicht. Es ist auch eine Frage, ob diese Dinge wirklich geschehen. Ob es wirklich eine unsichtbare Tür auf einem Schiff gibt. Oder eben ein namenloses Deck.Die Charaktere sind ausgereift. Man kann nachvollziehen wie sie handeln. Kann verstehen was in ihen vorgeht und leidet oder lacht mit ihnen. Auch erfährt man vieles über Jugendliche und deren Internetbekanntschaften. Welche Gefahr davon ausgeht und worauf man achten sollte.Viele fanden es zuviele Themen in einem Roman. Ich fand es passend für den Autor. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Informationen sind genügend vorhanden und nicht zu überladen.Für mich war das Buch absoluter Wahnsinn und hat mich noch sehr lange beschäftigt. Empfehlen würde ich es jeden der gerne Fitzek liest. Das Alter sollte hier trotzdem 16 Jahre bleiben, da die Themen nichts für Jüngere sind. Man sollte das Buch eher am Nachmittag beginnen, da man nicht aufhören kann zu lesen.

Fazit:
„Passagier 23“ für jeden, der gerne auch mal über unausgesprochene Grauzonen etwas lesen möchte.

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