„Feuerkind“ von Stephen King

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„Feuerkind“ von Stephen King
Erschienen am: 01/10/2007
Autor: Stephen King
„Feuerkind“ von Stephen King 978-3453432734
3 „Feuerkind“ ist ein langgezogener Roman, der zwar interessant, aber stellenweise ziemlich trocken sein konnte. „Feuerkind“ ist ein langgezogener Roman, der zwar interessant, aber stellenweise ziemlich trocken sein konnte. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★☆☆ 3 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Charlie, ein kleines Mädchen, kann mit einem einzigen Blick und einem Gedanken Feuer entzünden. Diese Macht darf sie laut ihrer Eltern nicht mehr anwenden. Doch was ist, wenn ihr Leben auf dem Spiel steht?

Story:
Durch ein Experiment an Studenten bekamen die Eltern der kleinen Charlie Psy-Kräfte verliehen. Zwar nur im minimalen Maße, aber sie waren vorhanden. So kam es, dass auch in Charlie, ihre Tochter, eine Kraft zu schlummern begann. Mit einem einzigen Blick und Gedanken kann sie Feuer entfachen. Was die Eltern zu Höchstleistungen brachte, da sie das als Kleinkind noch völlig unbewußt tat. Als Charlie älter wird, verbieten ihr die Eltern, diese Kräfte einzusetzen, da sie sehr gefährlich sind. Charlie gehorcht. Doch dann passieren Ereignisse, die niemand hätte so kommen sehen. Das kleine Mädchen und ihr Vater stehen vor dem Abgrund und müssen ums Überleben kämpfen. Sollte man jetzt die Kraft der kleinen Tochter benutzen? Besonders wenn das Leben des Vaters auf dem Spiel steht und auch das eigene?

Kritik:
„Feuerkind“ konnte mich nur mäßig begeistern. Die Idee mit den erworbenen Kräften ist sehr interessant und es war auch alles sehr gut durchdacht. Die Zusammenhänge wurden gut beschrieben und erklärt: Wie das Mittel wirkt, was es in einem ausgelöst hat bei der Gabe und vieles mehr. Aber mir hat da trotzdem etwas gefehlt. Das lag teilweise auch an der Schreibart von Stephen King. Ich hatte bis jetzt nur Gutes über ihn gehört und war wohl zu voreingenommen. Die Schreibart ist lang gezogen und es gab auch viele Schachtelsätze. Nicht nur einmal musste ich einige Abschnitte noch einmal lesen, da es sehr verwirrend gewesen war. Er beschreibt vieles sehr detailliert und man merkt dem Buch an, wieviel harte Arbeit dahinter steckt. Die Geschichte um die kleine Charlie und ihren Papa ist sehr emotional, was mir gut gefallen hat. Es spiegelt das Verhältnis von Vater und Tochter wieder. Wer eigene Kinder hat, wird das sogar noch etwas mehr verstehen können. Man leidet mit den Beiden und hier und da überkamen mich einige Tränen. Die Handlungen sind nachvollziehbar und auch die Charaktere haben Hand und Fuß. Wobei einiges ein wenig Klischeehaft für mich gewesen ist. „Die Firma“ ist ein dunkles Unternehmen, welches Experimente durchführt die man jahrelang gut vertuschen konnte. Gelder fließen in Massen und irgendwann fragt man sich wirklich, woher die alles so finanzieren können. Der Gedanke von diesem Strang der Handlung war in Ordnung.  Es zeigt zudem auf, dass es auch in der wirklichen Welt Organisationen gibt, von denen die Menschen nichts wissen und niemals erfahren werden. Das Ende kam in langen, langsamen Zügen. Ich habe fast schon darauf gewartet und die Seiten abgezählt. Man hätte es doch etwas kürzer fassen können. Denn obwohl es spannend beschrieben wurde, fehlte einfach der Nervenkitzel. Der Abspann floß wie ein träger Bach vor sich hin und es war auch irgendwie absehbar, was nun passieren wird. Trotzdem gab es eine Stelle wo ich kurz lachen musste, aber die wird nicht verraten, da diese wirklich am kompletten Ende zu finden ist. Das Buch kann ich wohl jeden Stephen King Fan empfehlen. Andere Menschen, die nicht auf seine Romane stehen oder ein wenig Action haben wollen, sollten die Finger davon lassen. Denn auch wenn das Thema sehr gut war in meinen Augen, ging einfach zuviel verloren durch die Sätze, das langgezogene und manche unwichtigen Elemente. Altersempfehlung ist wohl ab 16 Jahre völlig in Ordnung. Die verbrannten Elemente sieht man jeden Tag auch im Fernsehen und sind nicht so gravierend beschrieben.

Fazit:
„Feuerkind“ ist ein langgezogener Roman, der zwar interessant, aber stellenweise ziemlich trocken sein konnte.

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