“Die Psychiaterin” von Stefanie Mutz

1977
“Die Psychiaterin” von Stefanie Mutz
Erschienen am:
Autor: Stefanie Mutz
“Die Psychiaterin” von Stefanie Mutz 978-3735787040
5 Mit den Helden lebt und leidet man das ganze Buch hindurch, so dass sie einem am Ende richtig ans Herz gewachsen sind. Klare Leseempfehlung! Mit den Helden lebt und leidet man das ganze Buch hindurch, so dass sie einem am Ende richtig ans Herz gewachsen sind. Klare Leseempfehlung! https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
„Die Psychiaterin“ von Stefanie Mutz ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Liebe, unerwarteten Entwicklungen und fundierten Fachwissen im Bereich der Medizin.

Story:
Die junge, lebenslustige und attraktive Ärztin Sarah Wohlfart tritt ihre erste Arbeitsstelle in einem psychiatrischen Landeskrankenhaus an. Unglücklicherweise fühlt sie sich von Anfang an stark zu ihrem Patienten Adrian Steinbach hingezogen, und auch er begehrt seine neue Ärztin. Bereits seit seinem zweiten Lebensjahr leidet Adrian unter einer ausgeprägten Schizophrenie und nimmt Stimmen und Bilder wahr.Ihr ärztlicher Kollege Max Horak verliebt sich sofort in Sarah, und obwohl sie seine Gefühle nicht erwidert, lässt sie sich auf eine Affäre mit ihm ein, auch um sich vor dem Fremden zu schützen. Doch ihre eigentliche Zuneigung gilt weiterhin Adrian, der ihr jedoch zugleich stets unheimlich bleibt.Schon am ersten Tag wird Sarah in der Klinik von einem Fremden verfolgt, der im Laufe des Geschehens immer häufiger auftaucht, sie ängstigt und bedrängt. Im Laufe der Geschichte sieht sich Sarah immer mehr bestätigt darin, dass sie ihr Verfolger systematisch terrorisieren möchte. Sie fühlt sich dauernd beobachtet, wird zu einem Schatten ihrer selbst. Auch die sowieso unter einem schlechten Stern stehende Beziehung zu Max leidet unter Sarahs zunehmend seltsamen Verhalten. Adrian gegenüber ist Sarah komplett verunsichert, hin und her gerissen zwischen körperlicher Anziehung und Angst. Dennoch kommen sie sich immer näher.Wird sich Sarah aus dem Netz aus Terror und Gefahr befreien können? Und was ist mit der Furcht vor Adrian? Hat die verbotene Liebe zu ihrem Patienten eine Chance ? oder verstrickt sie sich dadurch nur noch mehr in Angst und Ausweglosigkeit? Und wie passt Max in die ganze Geschichte?

Kritik:
Sehr raffiniert tauscht die Autorin die Erzählperspektiven, da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sarah, Adrian und Max geschildert wird, was dem Buch sehr viel Lebendigkeit verleiht. Und ein Schmankerl ist das medizinische Glossar am Ende des Buches, was den interessierten Leser das Wissen aus dem Fachbereich der Psychiatrie näher bringt.Ein packender Psychothriller, nervenzerreißend von der ersten bis zur letzten Seite, den man, erstmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen kann. Zugleich besticht er durch Authentizität aufgrund des fundierten Fachwissens der Autorin. Besonders berührend sind auch die Krankengeschichten der Patienten eingeflochten, die Sarah im Verlauf des Geschehens begleiten.

Fazit:
Mit den Helden lebt und leidet man das ganze Buch hindurch, so dass sie einem am Ende richtig ans Herz gewachsen sind. Klare Leseempfehlung!

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