„Die Blutschule“ von Max Rhode

1100
„Die Blutschule“ von Max Rhode
Erschienen am:
Autor: Max Rhode
„Die Blutschule“ von Max Rhode 978-3404172672
4 „Die Blutschule“ von Max Rhode ist interessant, etwas brutal und psychisch komplett verdreht. „Die Blutschule“ von Max Rhode ist interessant, etwas brutal und psychisch komplett verdreht. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Die Teenager Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern in die Einöde von Brandenburg. In der Nähe vom Storkower See wohnen sie in einem sehr alten Haus, weit weg von den Nachbarn. Doch das schlimmste an der ganzen Sache ist: Sie werden auf einer Insel von ihrem Vater unterrichtet. In dieser sogenannten Schule werden nur wenige Fächern behandelt: Fallen stellen, Opfer jagen und Menschen töten.

Story:
Als es endlich beschlossen wurde umzuziehen waren die beiden Brüder Simon und Mark überhaupt nicht zufrieden. Sie würden ab jetzt in der Einöde von Brandenburg leben und das ohne ihre Freunde, Kinos und andere Annehmlichkeiten. Schon als sie ankamen war alles ein wenig merkwürdig und verworren. Die Leute tuschelten und auch die Polizei stand nach wenigen Minuten vor dem Haus. Und das schlimmste an der ganzen Sache war, dass sie Unterricht in den Ferien bekamen. Auf einer kleinen Insel im Storkower See. Eine kleine Holzhütte in der nur wenige Stühle und noch weniger Unterrichtsmaterial existiert. Denn hier werden keine alltäglichen Sachen unterrichtet. Hier geht es um Fallen stellen, Opfer jagen und Menschen töten. Dieser Plan ist so grausam wie auch das Verhalten von ihrem Papa, der sich von einem Tag auf den anderen völlig unnormal verhält. Und dadurch werden diese Sommerferien die schlimmsten in ihrem Leben.

Kritik:
„Die Blutschule“ wurde von Max Rhode alias Sebastian Fitzek geschrieben. Das Buch wurde von der Hauptperson aus dem Buch „Das Joshua-Profil“ geschrieben. Denn in dieser Geschichte geht es um einen erfolglosen Schriftsteller. Dieser Schriftsteller, Max Rhode, schrieb also die „Blutschule“. Das fand ich schon ziemlich raffiniert von Fitzek und war sehr gespannt darauf.In erster Linie ist mir sogleich aufgefallen, dass es Fitzek geschafft hat einen anderen Schreibstil zu verwenden. Würde man nicht wissen wer der eigentliche Schreiber ist, dann würde man nicht auf ihn kommen. Die Sätze sind einfacher gehalten und auch die Art und Weise, die Detailiertheit sind kürzer gehalten. Man spürte, dass hier der Max Rhode schreibt.An sich ist die Geschichte sehr gut aufgebaut und auch spannend gehalten. Aber nicht so mitreißend wie andere Bücher von Fitzek. Von dem Horror, der eigentlich auftreten sollte habe ich kaum etwas mitbekommen. Die kleinen brutalen Stellen, die auch nicht minder blutig waren, waren dennoch auszuhalten. In der Nacht kann man das Buch gut und gerne lesen, wenn man es gut verarbeiten kann. Ich für meinen Teil hatte keine Angst und keine Alpträume.Natürlich war es wieder fasziniert zu erfahren wie alles ausgeht, was genau passiert. Denn die Handlungen waren nachvollziehbar und gut durchdacht. Es gab keine Lücken zu füllen mit Fragen, denn jede wurde beantwortet.Die Brüder Simon und Mark kann man nur bemitleiden. Denn sie haben eine Menge auf der Insel erlebt und erfahren. Es prägt ihre Kindheit und auch das weitere Leben. Zu gerne würde man sie retten und helfen, doch auch das war nicht möglich.Daher war das Ende überraschend und für mich sehr nachdenklich. Und da ich mich so vertieft hatte in das Buch, bekam ich dann doch etwas Angst bei den letzten Sätzen.....An sich ist es ein sehr gelungenes Buch, wobei ich von Fitzek besseres gewohnt bin. Was aber auch gut ist, denn dies hat ja ein erfolgloser Schriftsteller geschrieben.Empfehlen kann ich es jedem Thriller-Fan. Altersempfehlung würde ich hier auf 16 Jahre gehen, da einige Sachen doch nicht ohne waren. Es lässt sich gut und flüssig lesen. Das Ende ist wieder wie ein Roman von Sebastian Fitzek sein muss: Überraschend, Schnell, Fesselnd.

Fazit:
„Die Blutschule“ von Max Rhode ist interessant, etwas brutal und psychisch komplett verdreht.

· · · · · · · ·


KOMMENTARE

Hinterlass einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.