“Der Schlüssel zu Rebecca” von Ken Follett

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“Der Schlüssel zu Rebecca” von Ken Follett
Erschienen am: 27/11/1984
Autor: Ken Follett
“Der Schlüssel zu Rebecca” von Ken Follett 978-3404104819
5 "Der Schlüssel zu Rebecca" ist wie jeder Ken Follett absolut lesenswert und besonders für Freunde der Spannung empfehlenswert. "Der Schlüssel zu Rebecca" ist wie jeder Ken Follett absolut lesenswert und besonders für Freunde der Spannung empfehlenswert. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Mit "Der Schlüssel zu Rebecca" hat Ken Follett einen spannenden historischen Spionageroman geschaffen.

Story:

Literatur- und Geschichtskenntnisse treffen sich in diesem Buch von Ken Follet. Der Roman „Rebecca“ von Daphne du Mauriers liefert die Codes für die auszutauschenden Informationen. Deutlich wird in diesem Kriegsroman, dass Informationen die gefährlichsten Waffen sein können, wenn sie gezielt eingesetzt werden.

Rommels Auftrag, die Engländer auszukundschaften und deren Pläne verschlüsselt zu übermitteln, ist der Haupthandlungsstrang in diesem spannenden Thriller. Dabei spielt Agent Wolff eine tragende Rolle. Eindrucksvoll beschreibt der Autor, welche Virtuosität es von dem Agenten forderte, um als Spion in der arabischen Welt erfolgreich sein zu können.

Als Geschäftsmann in Kairo kann Alexander Wolff Kontakte knüpfen und sich mit den Gepflogenheiten vertraut machen, bevor er den Wüstenfuchs bei seinem bedeutenden Einsatz unterstützen soll. Und wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, wie die Aktion endet. Trotzdem gelingt es Follet, den Spion und seine außerordentlichen Qualitäten gut zu zeichnen. Bevor Wolff verliert, fährt er reichlich kleinere Erfolge ein, wendet zahlreiche Tricks an und beweist, dass er in Sekundenschnelle entscheiden und äußerst kreativ re- und agieren kann.

Kritik:
Follett ist ein großartiger Schriftsteller, der unermüdlich recherchiert. Seine Bücher sind immer wieder total spannend und mit fundierten Informationen gespickt. Ich muss zugeben, ich bin Fan von ihm und habe sehr viele seiner Bücher gelesen. Sowohl aus der historischen Schiene wie auch aus den Thrillern aus der neueren Zeit. Er schreibt nicht nach dem Motto - kennst du einen, kennst du alle. Jeder Agent und jede Story bekommt eine eigene Note. So war auch dieser Roman fesselnd von Anfang an.

Beim "Schlüssel zu Rebecca" hat mich neben dem profunden historischen Wissen und der präzisen Recherche auch die Umsetzung fasziniert, wie der Roman mit der Brutalität des zweiten Weltkrieges zusammengeführt wird. Klar - es gibt in "Der Schlüssel zu Rebecca" auch einen Mordfall und kriminalistische Verwicklungen. Doch die englische elegante Art - selbst des Mordens - im Gegensatz zu der barbarischen deutschen Kriegsführung, so wie in dem Buch dargestellt, sehe ich als besondere Herausforderung an den Autor, die er hervorragend gemeistert hat.

Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Trotz der fast 400 Seiten hatte ich dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen. Auch das Wissen, dass die Schlacht verloren gehen wird, schmälerte die Spannung nicht. Im Gegenteil. Follett hat mich wieder einmal beeindruckt, wie es ihm gelingt, so einen dicken Schinken zum Onepager werden zu lassen und das mit einer Thematik, die jedem halbwegs geschichtsinteressierten Leser eigentlich bekannt ist.

Fazit:
"Der Schlüssel zu Rebecca" ist wie jeder Ken Follett absolut lesenswert und besonders für Freunde der Spannung empfehlenswert.

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