„Der Fotograf“ von John Katzenbach

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„Der Fotograf“ von John Katzenbach
Erschienen am: 01/10/2007
Autor: John Katzenbach
„Der Fotograf“ von John Katzenbach 978-3426636985
4 Der Fotograf ist ein spannend, komplex und lesenswert, wenn man nichts gegen langatmige Texte und manchmal unwichtige Zusatzinformationen hat. Der Fotograf ist ein spannend, komplex und lesenswert, wenn man nichts gegen langatmige Texte und manchmal unwichtige Zusatzinformationen hat. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Mercedes Barren sucht nach dem Mörder ihrer Nichte. Denn dieser hat sich für seine perfiden Pläne eine Literaturstudentin entführt und sich diese so gefügig gemacht, dass sie nun seine Lobeslieder der Genialität niederschreiben muss.

Story:
Nach dem Tod ihrer Nichte will sich Detective Mercedes Barren nicht eingestehen, dass der Mörder hinter Gittern gebracht wurde. Sie nimmt sich Urlaub, um einer einzigen, winzigen Spur nachzugehen. In dieser Zeit hat sich der Gejagte schon seinen perfiden Plänen hingegeben und sich eine Studentin für seine Zwecke entführt. Anne Hampton wurde mit teuflischen Spielen so gefügig gemacht, dass sie alles für den Mörder, der viele unschuldige Menschen auf den Gewissen hat, tun würde. Denn wenn nicht, würde sie das nächste Opfer auf seiner Liste werden. So fügt sie sich ihrem Schicksal wie eine Marionette seinem Spieler und schreibt die Chronik seines Lebens nieder. Wird es Mercedes Barren schaffen, sie zu befreien und den Mörder zur Strecke zu bringen?

Kritik:
„Der Fotograf“ konnte einen fesseln, aber auch soweit bringen, dass man das Buch problemlos aus der Hand legen konnte. Es geht in dem Buch um einen Fotografen, der seine eigene kleine Biografie schreiben möchte. Dazu entführt er eine unschuldige Frau und schafft es, sie sich gefügig zu machen. Detective Mercedes Barren sammelt alle Beweisstücke und es dauert nicht lange und sie kennt zumindest den Namen vom Mörder. Sein Aufenthalt bleibt ungewiss bis zum Ende.Der Schreibstil ist, wie immer von John Katzenbach, langatmig, spannend, knackig und ausschweifend. Manchmal ging die Handlung extrem vorran, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen konnte. An anderen Stellen wird es wieder langweiliger, da er einfach zu ausladend wird. Es gibt Informationen, die einfach nicht nötig gewesen wären, da sie nicht relevant für die Handlung waren. Die Geschichte an sich ist dennoch ziemlich komplex. Zum Glück verliert sich der Autor nicht in seinen Gedanken.

Zum Ende hin bekommt man immer mehr geboten, Lücken werden geschlossen und man schlägt das Buch zu und weiß, dass es einfach passt. Ich kann es nicht beschreiben, da man es einfach gelesen haben sollte, um sich ein Urteil darüber zu bilden.

 Für mich gab es ein wichtiges und zugleich spannendes Ereignis, worüber man auch nach dem Abschluss des Buches noch nachdenken kann. Es geht um Anne Hampton, welche durch den Mörder so gefügig gemacht wurde, dass sie keinen Gedanken daran verschwendet, zu fliehen, zu wehren oder um Hilfe zu schreien, wenn die Gelegenheit da wäre.Doch nicht nur dieses Ereignis zeig,t wie die Menschheit im Grunde denkt. Denn in dem Buch erzählt der perfide Entführer ein Ereignis, dass man auch getrost in die reale Welt überführen kann. Denn wir Menschen sind Herdentiere und unser Denken wird von den Medien beeinflußt. Selber denken ist heutzutage nicht immer gegeben. Besonders, wenn man bedenkt, wie einfach man an Informationen über andere herankommt oder wie vertrauensselig man Anderen gegenüber ist. Da kann man von Glück sagen, dass man bis jetzt wirklich noch keinem Mörder über den Weg gelaufen ist...Das einzige kleine Manko für mich war: Auf dem Klappentext wird schon auf den Mörder hingewiesen. Somit hatte man nur auf den Auftritt von ihm gewartet.Empfehlen kann ich es Jedem, der John Katzenbach mag und mit dem Schreibstil und den vielen Seiten vertraut ist. Ansonsten würde ich das Buch ab einem Alter von 18 Jahren empfehlen, da es ziemlich komplex ist und Jüngere wohl eher Langeweile nach den ersten Seiten verspüren würden.

Fazit:
Der Fotograf ist ein spannend, komplex und lesenswert, wenn man nichts gegen langatmige Texte und manchmal unwichtige Zusatzinformationen hat.

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