“Der Augensammler” von Sebastian Fitzek

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“Der Augensammler” von Sebastian Fitzek
Erschienen am:
Autor: Sebastian Fitzek
“Der Augensammler” von Sebastian Fitzek 978-3426503751
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Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Der Augensammler" ist ein Psychothriller von Sebastian Fitzek, in dem es um ein morbides Spiel auf Leben und Tod geht.

Story:
In Berlin wird die Mutter von zwei Kindern getötet. Ihr Mann hat nun 45 Stunden Zeit, um seine beiden Kinder zu finden. Dieses Versteckspiel ist ein ausgefeilter Plan eines Psychopathen, der ein Trauma aus der Kindheit nicht verarbeiten konnte. Sollten die Kinder nach der angegebenen Zeit nicht gefunden werden, so wird er jedem je ein Auge entfernen. Alexander Zorbach, Hauptverdächtiger, Journalist und ehemaliger Polizist, begibt sich auf die Suche nach den zwei vermissten Kindern. Der Augensammler, wie ihn die Presse nennt, scheint ihm aber immer wieder einen Schritt voraus zu sein. Bis zu dem Punkt, wo die blinde Physiotherapeutin Alina ihre Mithilfe anbietet. Diese behauptet, den Augensammler behandelt und dabei Visionen gehabt zu haben. Sie kann, nur durch Körperkontakt, in die Vergangenheit ihres Patienten schauen. Eine wilde Jagd beginnt, bei der man nicht weiß, wer Gut und wer Böse ist.

Kritik:
Sebastian Fitzek ist wieder einmal ein kleines Meisterwerk gelungen. Pure Spannung, Nervenkitzel und Verwirrungen. Bis zur letzten Seite weiß man nicht, wie es endet. Interessant war zusätzlich, dass das Buch im Grunde rückwärts zu lesen war. Nicht wie sonst fing es mit der Seitenzahl 1 an, sondern mit der Seitenzahl 439. Dies macht neugieriger auf die Geschichte, bei der erst am Ende die Auflösung zu finden ist. Die Kapitel waren knapp gehalten und man sagte sich daher immer wieder „Nur noch das Kapitel und dann muss ich schlafen“. Leider war das kaum möglich, allein schon wegen der Spannung und Dramatik. Es fesselt einen geradezu, immer tiefer in den Kopf des Psychopathen einzudringen. Aber auch Alexander, dem Familienvater sollte man Mitgefühl entgegenbringen. Sein Leiden, seine Familie und auch hier das Ende möchte niemand in seinem Leben je erleben müssen. Zum Schluss klappt man das Buch zu und denkt über die Geschichte nach, die einen recht nachdenklich werden lässt. Man überlegt, wie es zu so einer Situation kommen konnte, ob so etwas real möglich wäre. Aber das gehört zu dem Schreibstil von Fitzek einfach dazu. Bewundernswert ist auch das Wissen, welches er sich auch dieses Mal wieder einholt, um detaillierte Beschreibungen zu liefern. Zum Beispiel wie lange ein Körper ohne Luft in einer Truhe überleben kann. Was passiert, wenn der Körper unter Wasser ist und die Luft knapp wird, aber keine Oberfläche in Sicht ist. Dass die Geschichte in Berlin spielte, war für mich persönlich ein kleines zusätzliches Highlight. Denn ich kannte die Orte und Straßen und konnte mir dadurch alles noch etwas besser vorstellen, was einfach Spaß gemacht hat. Ich werde diese Orte wohl jetzt immer mit anderen Augen sehen...

Fazit:
Ich würde jedem Krimi-Liebhaber "Der Augensammler" von Sebastian Fitzek ans Herz legen. Wie auch die anderen Werke des Schriftstellers macht dieses absolut süchtig!

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