„Das Rachespiel“ von Arno Strobel – Nichts ist wie es scheint!

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„Das Rachespiel“ von Arno Strobel – Nichts ist wie es scheint!
Erschienen am:
Autor: Arno Strobel
„Das Rachespiel“ von Arno Strobel – Nichts ist wie es scheint! 978-3596196944
5 „Das Rachespiel“ lässt einen denken, dass man weiß, wie alles abläuft... aber da liegt man sowas von falsch! „Das Rachespiel“ lässt einen denken, dass man weiß, wie alles abläuft... aber da liegt man sowas von falsch! https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Ein makaberes Video lädt Frank zu einem „Spiel“ ein. Dieses wurde ihm per Post zugesendet. Insgesamt sind es vier Spieler. Doch als Frank es als Spaß abtut, erfährt er am nächsten Tag die Konsequenzen für sein Nichtstun bei diesem „Spiel“.

Story:
Frank bekommt an einem sonnigen Samstag per Post einen Umschlag ohne Absender zugeschickt. In diesem befindet sich ein USB-Stick, der einen Link enthält. Als er diesen aufruft, sieht er einen gefesselten Mann am Boden liegen. Um ihn herum ziemlich viele Ratten, gezwängt in Käfige.Er erfährt von einem „Spiel“, an diesem er teilzunehmen hat. Mit ihm "spielen" aber noch drei weitere Personen, die er bis dato nicht kennt. Als er seine Aufgabe allerdings nicht erfüllt (da er es für einen Spaß von irgendwelchen Internetplattformen hält) bekommt er am nächsten Tag auf der Website seine Konsequenzen haargenau dargestellt. Frank merkt, dass dies alles nicht nur ein „Spiel“, sondern sehr real geworden ist. Und auch seine Mitspieler wird er ziemlich bald kennenlernen. Überraschungen gibt es viele und nichts ist wie es scheint..

Kritik:
Ein weiteres Higlight von Arno Strobel! Es ist wieder einmal faszinierend geschrieben. Von Anfang an kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Natürlich wird schnell klar, um was es hier eigentlich geht, doch im Grunde weiß man eigentlich auch wieder gar nichts. Arno Strobel ist ein Meister der Verwirrung und der Irreführung... Wie auch in diesem Buch.Frank öffnet aus Neugierde eine Website, die er per Post mit einem Stick zugesendet bekommen hat. Auf dieser liegt ein Mann in Ketten. Es ist ein Spiel und Frank hat eine Aufgabe zu erfüllen. Tut er es nicht, so wird der Mann sterben. Frank hält es für kompletten Unsinn und kurze Zeit später ist der Fremde tot. Doch er ist nicht der Einzige. Insgesamt sind es vier Spieler.Vier Spieler und eine Menge Fragen, Antworten und Geheimnisse, die gelüftet werden. Auf jeder Seite hat man das Gefühl, immer tiefer in den Sog hineingezogen zu werden. Am Anfang hat es mich ganz stark an „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ erinnert. Im Laufe der Geschichte kam es mir schon wie die Filme „Saw“ vor: Genauso makaber an einigen Stellen und auch wieder ganz anders. Strobel hat die Geschichte der vier Personen gekonnt erzählt und perfekte Aufdeckungsarbeit geleistet. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wie es ausgehen wird und lag ziemlich daneben mit meiner Ahnung.Interessant und wichtig waren die Sprünge in die Vergangenheit der vier Personen. Dadurch erfuhr man immer wieder kleine Teile des Ganzen. "Warum", "Weshalb" oder "Wie" es damals dazu gekommen ist.Die Sätze sind nicht zu kompliziert und lassen sich sehr flüssig lesen. Die Charaktere sind auch authentisch genug. Aber erst im Verlauf erfährt man mehr über die Hauptdarsteller und ihr Leben. Daher sollte man anfangs niemanden falsch einschätzen. Es hat alles seine Gründe.

Altersempfehlung würde ich auch hier ab 16 Jahre aussprechen. Ansonsten kann es jeder lesen, der Arno Strobel schon als seinen Liebling auserkoren hat.

 Ich würde das Buch bei regen Träumen lieber nicht am Abend zu lange lesen. Denn die Geschehnisse verfolgen einen bis in den Schlaf... zumindest bei mir.  :)

Fazit:
„Das Rachespiel“ lässt einen denken, dass man weiß, wie alles abläuft... aber da liegt man sowas von falsch!

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