“Kelch der Toten” von Ivory MacIntyre

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“Kelch der Toten” von Ivory MacIntyre
Erschienen am: 20/02/2020
Autor: Ivory MacIntyre
“Kelch der Toten” von Ivory MacIntyre 978-3750410299
5 "Kelch der Toten" von Ivory MacIntyre ist ein Dark Fantasy Roman, der in einem fiktiven England spielt, wo Fabelwesen rachsüchtige Realität sind. "Kelch der Toten" von Ivory MacIntyre ist ein Dark Fantasy Roman, der in einem fiktiven England spielt, wo Fabelwesen rachsüchtige Realität sind. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Kelch der Toten" von Ivory MacIntyre ist ein Dark Fantasy Roman, der in einem fiktiven England spielt, wo Fabelwesen rachsüchtige Realität sind.

Story:
Das erste Buch einer geplanten Trilogie spielt in dem fiktiven englischen Ort Fenhole. Es ist das Jahr 1904 und in dem sagenumwobenen Steinkreis nördlich der Stadt geschehen beunruhigende Dinge. Riesige Hundebestien erscheinen in den Nebeln und in der Stadt scheint eine Seuche ausgebrochen zu sein, welche die Menschen wie mumifiziert zurück lässt. Privatermittler Cole und seine Kollegin Diana versuchen eine rationale Erklärung zu finden. Begleitet werden sie von der Einzelgängerin Nell, die auf der Suche nach dem Mörder ihrer Eltern ist. Bald schon geraten die drei an ihre Grenzen und ihre Hoffnungen ruhen schließlich auf dem mysteriösen Jäger Reece, der zu wissen scheint, was in Fenhole vor sich geht. Nur eines ist sicher; dort im Steinkreis ruht etwas, was die Welt für immer verändern wird.

Kritik:
Die Charaktere: Das Buch beginnt wie ein Mystery-Thriller, wo der Fokus anfänglich auf den Ermittlungen von Cole und Diana liegt. Beide sind rational denkende Menschen, er Privatermittler, sie angehende Rechtsmedizinerin. Sie wurden nach Fenhole gebeten, um dort bei den Fällen mysteröser Mumifizierungen zu helfen. Nell verfolgt dagegen schnell die Spur der Hunde, die sie an ein fatales und prägendes Ereignis in ihrer Kindheit erinnert. Sie erhofft sich dadurch Antworten auf die Frage, wer ihre Eltern ermordet hat. Der Mörder war kein Mensch – was außer ihr niemand glaubt. Alle drei Charaktere sind sehr unterschiedlich und verarbeiten die Ereignisse auf ihre Weise. Sie alle werden in diese neue Welt geworfen, müssen sich darin zurecht finden und treffen auch falsche Entscheidungen. Der vierte Hauptcharakter, Reece, stellt da auch keine Ausnahme dar. Auch wenn er eine Vorstellung davon hat, was in Fenhole geschieht, so ist er ein Lehrmeister, sondern ein von Rachsucht Getriebener, der auf der Grenze zwischen Menschen- und Schattenwelt umher wandert. Auch sein Wissen schützt ihn nicht vor eigenen Fehlern. Mir gefällt das Zusammenspiel zwischen den Charakteren, deren Entscheidungen auch Einfluss auf das Handeln der anderen hat. Die Welt: Das Buch spielt in einem fiktiven England um 1904. Es ist an das viktorianische England angelehnt und hat Tendenzen zum Steampunk. So gibt es zwar Elektrizität, die hier und da zur Beleuchtung dient, aber das Groß der Technik beschränkt sich auf Dampfmaschinen (Dampfkutschen, Dampfpanzer) oder auch stark steampunklastige Elemente (vollbewegliche Armprothesen). Magie spielt eine große Rolle, wird als solche aber kaum erkannt, da sie überwiegend psychischer/manipulativer Natur ist. Die Fabelwesen haben ihre Wurzeln teilweise in englischer Folklore. Mal was anderes als immer nur Goblins, Orks, Trolle & Co. Das Finale kommt etwas schnell daher, zeigt aber deutlich wohin es im nächsten Buch gehen wird. Wir dürfen gespannt sein.

Fazit:
"Kelch der Toten" von Ivory MacIntyre ist ein Dark Fantasy Roman, der in einem fiktiven England spielt, wo Fabelwesen rachsüchtige Realität sind.

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