“Indian Summer” von Lara Steel

2014
“Indian Summer” von Lara Steel
Erschienen am: 09/07/2014
Autor: Lara Steel
“Indian Summer” von Lara Steel 978-1500464127
4 Der Liebesroman "Indian Summer" von Lara Steel ist eine leichte Lektüre für lauschige Mußestunden! Der Liebesroman "Indian Summer" von Lara Steel ist eine leichte Lektüre für lauschige Mußestunden! https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Die Liebesromanze "Indian Summer" von Lara Steel ist ein spritziger Liebesroman mit unerwarteten Wendungen. Unbedingt Lesen!

Story:
Die Handlung des Romans gibt einen kurzweiligen Eindruck davon, wie die Irrungen und Wirrungen eines Lebensabschnitts die Zukunft beeinflussen. Jimmy ist einer dieser vom Schicksal gebeutelten Männer, die die meisten Frauen einfach nur in den Arm nehmen und trösten wollen. Um ihnen zu versichern, dass früher oder spätestens später alles wieder gut wird. Die meisten Frauen. Nicht aber seine Verlobte Chelsea – obwohl sie eigentlich an allererster Stelle dafür prädestiniert wäre. Doch statt Mitleid mit ihrem Liebsten zu verspüren, packt sie zu den bereits vorhandenen Stolpersteinen in seinem Leben noch eifrig einige dazu. Als ob das nicht genug wäre, muss sich der Bedauernswerte auch noch mit seiner kleinen Schwester auseinandersetzen, für die er sich seit dem Tod der Eltern zunehmend verantwortlich fühlt. Sarah gibt sich redlich Mühe, ihren Bruder wissen zu lassen, dass er ihr nichts vorzuschreiben hat. Schon gar nicht, wenn es um ihre Männer-Bekanntschaften oder ihre Zukunftsplanung geht. Abgerundet wird das nervige Frauen-Trio von Karen, Jimmys bester, weil einziger Kellnerin. Sie ist die gute Seele in seinem Restaurant – was sie aber nicht daran hindert, ihm ab und an ihre Meinung zu geigen und bei jeder passenden Gelegenheit eine Kündigung auszusprechen. Die, wie beide wissen, nie ernst gemeint ist. Ist es da verwunderlich, dass Jimmy mehr und mehr von Annabelle angetan ist? Zumal diese in den entscheidenden Situationen des Lebens meist in nasser Kleidung daherkommt und dringend betüddelt werden muss? Man möchte den gebeutelten Jimmy an der Hand nehmen, um ihn geradewegs in Annabelles Arme zu führen. Damit er endlich zur Ruhe kommen und das Leben genießen kann. Doch so einfach ist es nicht, denn natürlich haben seine drei Frauen auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Kritik:
"Indian Summer" ist ein typischer Liebesroman, wie ihn (fast) alle Frauen mögen. Das Buch ist flüssig zu lesen und es gelingt recht schnell, in die Handlung einzutauchen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass sich Lara Steel nicht mit langen Vorreden aufhält, sondern den Leser/die Leserin gleich zu Anfang in das Geschehen „hineinwirft“. Die Geschichte schreitet flott voran und spart bis zum Schluss nicht mit überraschenden Wendungen. Der Schreibstil der Autorin ist durchweg angehaucht von einem teils trockenen Humor, der es leicht macht, sich mit den Charakteren des Romans zu identifizieren – oder zumindest mit ihnen mitzufühlen. Nicht zuletzt deswegen sind die meisten LeserInnen dieses Bestsellers begeistert und voll des Lobes. Wer jedoch tiefgehende Dramatik erwartet oder nur wenig mit der Beschreibung von Bettszenen zurechtkommt, wird weniger glücklich.

Fazit:
Der Liebesroman "Indian Summer" von Lara Steel ist eine leichte Lektüre für lauschige Mußestunden!

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