Dominik A. Meier - "Tumor"

Dominik A. Meier – “Tumor”

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Dominik A. Meier – “Tumor”
Erschienen am:
Autor: Dominik A. Meier
Dominik A. Meier – “Tumor” 978-1718104204
5 Eine unverbrauchte Idee, interessante Charaktere und ziemlich viel Spannung - so muss Sci-Fi! Eine unverbrauchte Idee, interessante Charaktere und ziemlich viel Spannung - so muss Sci-Fi! https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Tumor" von Dominik A. Meier: Frischer Wind in der Science-Fiction?

Story:
Im Institut geht so einiges vor sich. Das Forschungszentrum wurde von einer unbekannten Katastrophe heimgesucht und wimmelt jetzt vor Gefahren. Der Protagonist Maske sucht dort trotzdem nach seiner Frau. Dazu muss er allerdings immer tiefer in die Anlage hinein, was sich als äußerst schwierige Aufgabe herausstellt. Erst als er sich mit anderen zusammentut, gelingt es ihm. Doch je tiefer er nun in daS Institut eindringt, desto mehr erkennt er, dass dort Dinge vor sich gehen, die für immer hätten begraben bleiben sollen.

Kritik:
Ich habe mich anfangs mit dem Buch schwer getan. Hauptsächlich lag das am Stil des Autors. Er schreibt rau und stellenweise direkt hart und wird erst mit Fortlaufen der Story weicher. Stellenweise wird er dann sogar nachdenklich. Es passt aber ganz gut zur Charakterentwicklung des Protagonisten.Was die Story angeht, hätte ich nach den ersten Kapiteln nicht gedacht, dass sich eine ziemlich spannende Story in diesem Buch versteckt. Das Buch fängt spannend an, vergibt aber gerade in den ersten Kapiteln viel Potential. Dafür wird es später umso spannender. Ich bin froh, dass ich weitergelesen habe, denn es lohnt sich. Die Story nimmt viele überraschende Wendungen und hat mich vor allem durch interessante Charaktere und ein, soweit ich weiß, ziemlich unverbrauchtes Setting für sich gewonnen. Besonders gefallen hat mir auch, wie strikt sich der Autor an sein Setting hält. Vieles bleibt daher im Dunkeln und es bleibt dem Leser überlassen, welche Erklärungen er für die Geschehnisse im Institut findet. Gerade das Ende des Buchs hat mich in Sachen Konsequenz sehr überrascht.Alles im allen ist "Tumor" ein sehr solides und stellenweise sogar hervorragend gutes Buch. Der Stil und das Setting sind sicher nicht für jeden was, aber der subtile Grusel, der Galgenhumor, unsympathische und dennoch einnehmende Charaktere und die erfrischende Story sind für mich große Pluspunkte.Wer auf Mystery, Fantasy und Sci-Fi steht, kommt hier sicher auf seine Kosten. Ich könnte mir vorstellen, dass man dem Buch noch mehr abgewinnen kann, wenn man Dystopien wie die Metro-Reihe, die Tribute von Panem oder die Wächter-Reihe mag.

Fazit:
Eine unverbrauchte Idee, interessante Charaktere und ziemlich viel Spannung - so muss Sci-Fi!



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