“Der Mann im Monitor” von Alexander Ludwig Rasumofsky

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“Der Mann im Monitor” von Alexander Ludwig Rasumofsky
Erschienen am:
Autor: Alexander Ludwig Rasumofsky
“Der Mann im Monitor” von Alexander Ludwig Rasumofsky 978-1095874134
5 Ein Roman für alle, die sich schon ernsthaft mal gefragt haben, ob sie sich in einer Simulation befinden. Ein Roman für alle, die sich schon ernsthaft mal gefragt haben, ob sie sich in einer Simulation befinden. https://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Der Protagonist beginnt zu glauben, dass er in einer Simulation lebt und damit beginnt sein Untergang.

Story:

„Der Mann im Monitor“ erzählt die Geschichte von P., einer künstlichen Intelligenz, die beginnt zu ahnen, dass sie nur ein Computerprogramm ist, von Martin und Jenny, die ihn für eine Firma überwachen und von P.s Kampf gegen eine unbekannte Allmacht.

Eines Tages lernt P. innerhalb der Simulation in der er lebt eine Frau, Susi, kennen und verliebt sich in sie. Seine beiden Beobachter beschließen, Susi zu löschen und daraufhin beginnt für P. die Suche nach dieser Frau und dem Sinn seiner Existenz. Er entschließt sich zu drastischen Maßnahmen, um auf sich aufmerksam zu machen und um seine Beobachter zum Einschreiten zu zwingen. Jenny nimmt widerwillig den Kontakt zu ihm auf und erklärt sich bereit, ihm Susi zurückzugeben. P. heiratet Susi, doch von diesem Moment an, beginnt er sie und die restlichen Bewohner seiner Realität als seelenlose Hüllen zu verachten. Er übernimmt mithilfe seiner Beobachter die Macht innerhalb der Simulation und setzt eine entscheidende letzte Aktion. Außerhalb der Simulation verliebt sich Jenny in Klara und Martin muss sich zwischen Pest und Cholera entscheiden: Verrät er seine Kollegin, oder sein Familie?  

Kritik:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vor allem das Lesetempo, das sich für mich während der Lektüre eingestellt hat, hat Eindruck auf mich gemacht. Rasumofsky macht sich die Aufgabe nicht leicht, denn ein Großteil des Buches steht in der Form des inneren Monologs. Dadurch ist man als Leser ständig dazu gezwungen sich die Gedanken selbst zu machen, die P. dazu führen, seine eigene Realität zu hinterfragen. Die Stärken des Romans liegen eindeutig in der erzeugten Spannung und in den Dialogen. Die Charaktere sind glaubwürdig und man kann sie sich gut vorstellen. Was den Roman von anderen Klassikern des Genres (z.B.Simulacron-3 und Matrix) unterscheidet, ist einerseits der Humor des Buches, der immer wieder durchscheint, andererseits der Wandel des Protagonisten vom Held zum Antiheld, aber auch das Setting des Romans - der Roman spielt im Österreich der Jetztzeit. All das führt dazu, dass man sich wirklich beginnt, die Frage zu stellen, ob man sich wirklich in einer Simulation befindet. Schwächer ist der Roman in seinen Beschreibungen und in den epischen Passagen, allerdings würde ich ihn trotzdem aufgrund seiner Stärken wärmstens empfehlen.

Fazit:
Ein Roman für alle, die sich schon ernsthaft mal gefragt haben, ob sie sich in einer Simulation befinden.

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