Interview mit Jule Stephan

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Name
Jule Stephan

Autoren-Steckbrief
Produziert in den 80ern, geprägt in den 90ern und vertrieben vom 21. Jahrhundert: Neben Publikationen in Gedichtbänden und Anthologien veröffentlichte Jule Stephan 2017 ihren ersten Roman „Sternchen im Katzenklo“. Schon als Kind wusste die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin gehobene Weltliteratur zu schätzen: Besonders begeisterte sie ein Comic der Schlümpfe, welches Tag für Tag bis ins kleinste Detail studiert wurde. Auf dieser Basis baute Jule Stephan ein Studium der Germanistik in Düsseldorf auf und verdiente nebenbei ihr Geld als Bloggerin. Weitere Vorbilder neben den Schlümpfen sind Hermann Hesse und Marc-Uwe Kling.

Bisher erschienene Bücher auflisten

Sternchen im Katzenklo (2017) 

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Ich möchte Menschen inspirieren und sie zum Lachen bringen. Wenn nur einem Menschen auf der Welt gefällt, was ich schreibe, habe ich alles richtig gemacht.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Die Inspirationen zu meinen Geschichten erhalte ich von Menschen aus meiner Umgebung, Menschen in der Öffentlichkeit und fiktiven Charakteren. Jeder Mensch kann inspirierend sein, auch wenn er sich für noch so uninspirierend hält.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Ich habe bisher erst einen Roman veröffentlicht, daher kann ich die Frage nicht beantworten. Meine Kurzgeschichten sind allerdings so unterschiedlich, wie sie nur sein können. Ich erfinde mich gerne neu und das spiegeln auch meine Geschichten wider.

In welchem Genre bist du zu Hause?
“Sternchen im Katzenklo” ist ein humorvoller Roman, wobei es sicherlich Menschen gibt, die das nicht so sehen. Aber das ist ok, denn man kann nie den Geschmack von allen gleichzeitig treffen.

Ich habe mich auch schon an anderen Genres wie Krimi, Fantasy oder Geschichten für Kinder versucht. Außerdem liebe ich Lyrik.

Wann kannst du am besten schreiben?
Nachts oder wenn ich etwas getrunken habe. Wobei es meistens ratsam ist, den Text am nächsten Tag nochmal zu überarbeiten. 😉

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Wer Lust auf eine ordentliche Packung Schabernack gepaart mit Wortwitz und Selbstironie hat, sollte “Sternchen im Katzenklo” lesen. Eventuell haben sich auch ein paar kleine Romanzen und Techtelmechtel im Roman versteckt.

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Ich liebe die Känguru-Trilogie von Marc-Uwe Kling. Beim Lesen habe ich Tränen gelacht. Aber auch Hermann Hesse mit seinem Steppenwolf finde ich absolut lesenswert. Es kommt immer auf die momentane Stimmung an. Nur mit Liebesschnulzen kann ich nicht so viel anfangen.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Ich trinke keinen Kaffee. Bei mir kommt ausschließlich Bambussprossen-Dinkelschrot-Passionfruiccino mit Sauerkraut-Caipirinha-Topping im biologisch abbaubaren Reispapierbecher auf den Tisch. Jeder, der sich darauf einlässt, ist herzlich willkommen. 😀

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
In meinem Roman kommt ein Gedicht über Jesus vor, der in die Psychiatrie eingeliefert wird. In der Erstfassung habe ich einen nicht ganz treffenden Star Wars-Vergleich gebracht. 😀

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.
(Hermann Hesse)

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Lalalalalala, kommt ins Schlumpfenland …

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