Interview mit Anke Kaminsky

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Name
Anke Kaminsky

Autoren-Steckbrief
Geboren wurde Anke Kaminsky 1991 in Lippstadt. Nach dem Fachabitur hat sie eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert und im Anschluss ein Bachelorstudium in Berufspädagogik im Gesundheitswesen abgeschlossen. Momentan probiert sie sich in verschiedenen beruflichen Bereichen aus.

Bisher erschienene Bücher auflisten
Die Hunde des Todes (2016)

Equinox: Du entscheidest wer du bist (2016)

Rotten Roads: Zerbrechliche Fassade (2019)

Woher nimmst du deine Motivation zum Schreiben? Was treibt dich an?
Das Gefühl in einer anderen Welt zu versinken, hat man nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Schreiben. Es ist schön sich einfach mal nicht mit der Realität beschäftigen zu müssen. Sich in Charaktere zu denken, die eigentlich gar nichts mit der eigenen Natur zu tun haben, ist spannend. Den Prozess auf Papier zu bringen und andere daran teilhaben zu lassen klingt doch nur fair, oder?
Ich will nichts schönreden, schreiben ist auch Arbeit. Manchmal ist es nur der Gedanke an das Fertigstellen was mich antreibt.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Büchern?
Meist entstehen nur Bruchteile im Vorfeld. Ein Charakter der eine Bühne braucht. Ein Handlungsstrang der erforscht werden will. Die Inspiration kommt durch die Einflüsse des Lebens. Zum Beispiel beeindruckende Orte, Filme oder ein Songtext. Der eigentliche Clou besteht darin die Inspirationen in eine Geschichte zu verpacken.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in deinen Büchern?
Also ich denke alle Bücher – nicht nur meine – haben Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Es gibt immer Handlungsstränge und Charakterzüge die sich ähnlich sind, aber die Details machen das Gesamtkonzept dann doch einzigartig. Ich hoffe in meinen Büchern ein Stück von meiner Persönlichkeit untergebracht zu haben, ohne das sich die Leser langweilen und denken “Kenn ich schon!”.

In welchem Genre bist du zu Hause?
Ich würde mich nicht auf ein Genre festlegen wollen. Die Tendenz liegt wohl in Richtung Urban-Fantasy und Dystopie, aber vielleicht entdecke ich mit der Zeit noch andere Sparten die mich inspirieren.

Wann kannst du am besten schreiben?
Es fällt mir unsagbar schwer am Tag zu schreiben. Die meisten Wörter kriege ich am Abend oder den frühen Morgenstunde aufs Papier.

Warum sollten die LeserInnen ausgerechnet deine Werke lesen?
Eigenwerbung war noch nie mein Ding…Ich kann jedoch behaupten, dass ich einen schnellen Erzählstil habe und man sich nicht langweilt. Kapitellange Beschreibungen wird man bei mir nicht finden, dafür kann ich mit humoristischen Einlagen glänzen. Jede Geschichte verdient es Publikum zu bekommen, also auch meine!

Was sind deine Lieblingsbücher? Was magst du absolut gar nicht?
Wahrscheinlich eine Klischee-Antwort, aber ich bin Harry Potter Fan. Ein Teil meiner Kindheit steckt in der Magie der Bücher. Zu meiner Schande muss ich jedoch gestehen, dass ich nie eine Leseratte war, sondern viel mehr der Schreiberling.
Wo ich mich nicht wirklich mit anfreunden kann, sind wohl historische Liebesromane.

Mit welchem deiner Protagonisten oder mit welchem anderen Autor würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Oh, ich würde ganz gerne Mace aus dem Buch “Equinox” treffen. Er ist zwar nicht der Protagonist, aber einer der Charaktere mit denen ich am meisten Spaß haben würde.

Was war der lustigste Fehler in deinen Büchern?
Im Schreibfluss entstehen Schreibfehler bei denen ich manchmal selbst den Kopf schüttel. Sowas wie “Er wischt sich den Scheiß von der Stirn.” Schon ekelig wenn die Darmentleerung plötzlich über die Schweißporen passiert. Oder aus dem zerstörischen “zunichtemachen” wird ein Verwandtschaftsgrad mit “zur Nichte machen”.

Dein Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit?
Ich hab keine Mottos oder Weisheiten, die ich regelmäßig loswerden muss.

Deine Chance! Was wolltest du den LeserInnen schon immer mal mitteilen?
Habt Spaß und beschäftigt euch eine Zeit lang mit den Problemen von fiktiven Charakteren. Da werden die eigenen Baustellen manchmal kleiner! Ich freue mich über jeden, den ich für ein paar Stunden von der Realität ablenken konnte.

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