Interview mit Valerie le Fiery

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Sophia- dem Abgrund so nah

 

Name:
Valerie le Fiery

Steckbrief des Autors:
Valerie le Fiery ist freie Autorin und lebt im Norden Deutschlands. Den genauen Ort hält sie nach wie vor geheim, aber es handelt sich um eine der schönsten Hansestädte dieses Landes. Über ihr Alter verrät sie nur so viel: Den Frühling des Lebens hat sie bereits hinter, den Herbst aber noch vor sich. Sie ist stolze Mutter einer Tochter und wann immer sie Zeit hat, treibt es sie an die Tastatur. Nicht immer nur zum Schreiben, denn auch der PC und das WWW zählen zu ihren Hobbys, ebenso wie Lesen und Tanzen.

Bisher erschienene Bücher:

Sophia- dem Abgrund so nah aus dem Roman Verlag
Sinnliche Begegnungen aus dem Erotica Verlag 
365 Tage – Das Jahr des geheimen Verlangens aus dem Erotica Verlag
Rosi – Beruf: Hure aus dem Roman Verlag
GONZO – Erotica Verlag 
Hurendasein – Soisses Verlag
Flammen der Liebe – Erotica Verlag
Sinnliche Begegnungen Band 2 aus dem Erotica Verlag

Weitere eigene Veröffentlichungen fanden über die Plattform BookRix statt, und dort ist sie auch in zwei Anthologien vertreten, eine dritte ist in Planung.

Woher nehmen Sie Ihre Motivation zum Schreiben? Was treibt Sie an?
Zum Schreiben bin ich eher zufällig gekommen, als mich ein Bekannter zu BookRix gelockt hat. Und wie das so ist, irgendwann juckte es mich in den Fingern und ich habe mich an einer Kurzgeschichte versucht. Und dann wurde ich süchtig danach. Ich werde immer wieder angetrieben, wenn mir Leute zu meinen Geschichten oder Büchern ihre Meinungen übermitteln, oder im Falle der erotischen Geschichten auch schon mal ihre Gefühle, während des Lesens mitteilen via Mail oder Nachricht. Dann weiß ich, ich habe wenigstens bei einem Menschen für ein paar schöne Minuten oder Stunden gesorgt.

Wie entstehen die Ideen zu Ihren Büchern?
Viele Ideen entstehen durch genaues Hinsehen oder Hinhören. Es sind oft die Dinge des Alltags, die mich zum Schreiben animieren. Aber auch Wettbewerbe, in denen ein bestimmtes Thema verarbeitet wird, reizen mich immer wieder. Außerdem sage ich allen, dass man mir keine Themen an den Kopf werfen soll, denn ich verarbeite fast alles. Manchmal sofort, meist etwas später. Ich hab mich mal mit jemandem über Zombies unterhalten, dann kam ein blöder Spruch … und ein paar Tage später stand ein schräges Gedicht bei BookRix. 😉 Und ich mag Charity-Aktionen. Wenn ich dazu etwas beisteuern kann, bin ich meist sehr fix dabei. Auch dort ist das Thema meist vorgegeben.

Gibt es Gemeinsamkeiten o. Unterschiede zwischen Ihren bereits erschienen und folgenden Büchern?
Gemeinsam ist meinen Büchern sicher mein „sprudeliger“ Stil, so rede ich aber auch. Der Stil findet sich wohl überall wieder, obwohl ich auch anders kann, zum Beispiel in der Sprache der Jahrhundertwende schreiben. Und ich meine damit nicht die letzte. Unterschiede gibt es natürlich auch. „Rosi“ ist ein absolut nicht-erotisches Buch, aber es war so etwas wie ein Baby.

In welchem Genre sind Sie zu Hause?
Normalerweise schreibe ich Erotik, aber wie „Rosi“ beweist, ich kann auch anders. Ich schreibe auch in der Erotik recht breit gefächert, habe sogar etwas Homoerotisches im Verkauf. Auf der anderen Seite habe ich, wie jeder Mensch eine ernste Seite, und die zeigt sich nicht nur im letzten Buch, sondern auch in meinen Anthologiegeschichten. Einmal ging es um den Zweiten Weltkrieg und die anschließende Flucht, beim zweiten Mal dann, um das Thema Wasser, anlässlich der Hochwasserkatastrophe. Selbst eine kurze Geschichte im Bereich Krimi habe ich vorzuweisen und Gedichte, aber das ist eher Spielerei.

Wann können Sie am besten schreiben?
Morgens geht es nicht gut, ich muss erst mal richtig wach sein. Da ich zu den Nachtmenschen gehöre, kann ich mich erst nachmittags so richtig konzentrieren. Dabei läuft fast permanent das Radio, manchmal auch der Fernseher, der aber eher nur für Nachrichten. Dann habe ich meistens den Laptop auf dem Schoß, aber ein richtiger Schnelltipper bin ich sowieso nicht.
Kaffee und Schokolade sollten auch in Reichweite stehen.

Warum sollten die Leser ausgerechnet Ihr Buch lesen?
Gute Frage. Rosi sollten sie sicher lesen, weil es aufzeigt, dass man schneller in Situationen kommen kann, die man nie für möglich gehalten hätte, als es einem lieb ist.
Die erotischen Bücher natürlich, um sich anregen zu lassen, zu entspannen und zu träumen.

Was sind Ihre Lieblingsbücher? Was mögen Sie absolut gar nicht?
Was ich wahnsinnig gerne lese, ist alles mit Humor. Egal, ob es sich um „SMS von letzter Nacht“ handelt, oder gerade die „Rebecca“ von Sanela Egli. Und natürlich lese ich auch gerne erotische Sachen, nicht zuletzt auch, um mich stetig zu verbessern. Nicholson Baker kommt mir da als Erstes in den Sinn. Was ich gar nicht mag ist Fantasy . Auch Vampire und Teeniekomödien sind nicht so mein Ding.

Mit welchem Ihrer Protagonisten würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Da gibt es gleich zwei. Erstens mit Rosi. Ihr würde ihr gerne in dieser kleinen Kneipe gegenüber gesessen haben.
Zum anderen mit Angel, dem besten Freund und Schutzengel von Luisa, der aus 365 Tage. Denn dieser Mann vereint alles in sich, was Frau möchte. Eine interessante Persönlichkeit.

Was war Ihr lustigster Fehler in Ihren Büchern?
Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich einem Protagonisten erst mal kurze Haare verpasst, die ihm schon im Nebensatz aber lang über die Schultern hingen. Glücklicherweise habe ich es vor der Abgabe noch bemerkt.

Ihr Lieblingsspruch/Motto/Lebensweisheit
Auch da habe ich wieder zwei:
„Schreibe wie Du redest, so schreibst Du schön.“ Gotthold Ephraim Lessing (1729-81)
„Die Zukunft könnt ihr zerstören, aber niemals die Erinnerungen an die Vergangenheit.“ (Valerie le Fiery)

Ihre Chance! Was wollten Sie dem Leser schon immer mal mitteilen?
Was möchte ich mitteilen? Verdammt nicht den Wandel des Buchmarktes! Ich weiß, die meisten lesen lieber „richtige“ Bücher. Ich gehöre auch dazu, aber ich verschließe mich der neuen Technik nicht. Ich weiß, dass es wohl wirklich noch etliche Buchhandlungen treffen wird, aber verschwinden wird das gedruckte Buch sicher ebenso wenig, wie Kinos verschwunden sind trotz TV. Und auch CDs werden immer noch gekauft, obwohl MP3 sicher praktischer zu handhaben ist.

 

Liste hier auf, wo man Dich im Netz antrifft (Website, Facebook, Twitter, YouTube, …)
http://www.amazon.de/Valerie-le-Fiery/e/B00B1O9P6O
http://velvetvenus.wordpress.com/
https://www.facebook.com/velvet.venus?fref=ts
https://twitter.com/ValerieVenus
https://www.youtube.com/watch?v=KK7I3qcJxtk

 

 

 

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