Kostenlose Leseproben

Bevor man sich dazu entscheidet, ein Buch zu kaufen, bieten Leseproben die Möglichkeit, genaueres über den Inhalt der Publikation herauszufinden und erste Eindrücke des Schreibstils des Autors zu bekommen. In vielen Buchhandlungen findet man gedruckte Leseprobenheftchen von diversen Titeln unterschiedlicher Verlage. Mittlerweile kann man aber auch im Internet problemlos kostenlose Leseproben finden, der Gang zur Buchhandlung ist nicht mehr erforderlich.

Amazons „Blick ins Buch“

Amazon bietet bei beinahe allen Titeln die Option „Blick ins Buch“ an. Dort kann sich der Leser die ersten Seiten eines Buches samt Cover ansehen. Wer einen Kindle eBook-Reader besitzt, kann sich diese Leseprobe sogar direkt auf seinen Reader schicken lassen – und somit direkt das „Lesegefühl“ testen.

Leseproben-Plattformen

Die Seite book2look bietet, wie der Name schon verrät, einen ähnlichen Service wie Amazon an. Auch dort kann man in Bücher hineinschauen. Falls einem dieser Eindruck gefällt, bietet book2look die Möglichkeit an, das Buch direkt zu kaufen. Auch teilen, kommentieren und bewerten ist möglich. Eine weitere, sehr gut sortierte Leseprobenseite ist Schnupperbuch. Dort kann man Leseproben aus vielen verschiedenen Kategorien auswählen. Durch die Sortierung durch Kategorien kann man auf Schnupperbuch deshalb schnell auch neue unbekannte Bücher entdecken, die dem eigenen Lesegeschmack entsprechen.

Auch Suchbuch bietet diese Kategorisierung der Leseproben an. Außerdem ist es dort möglich, seine eigenen Leseproben direkt hochzuladen. Der Bestand an Leseproben wächst deshalb dort stätig und täglich gibt es viele neue Texte zu lesen. Bei BookRix und XinXii können eigene eBooks hochgeladen und zusätzlich zehntausende Leseproben aus bereits hochgeladenen Büchern gelesen werden. Calaméo und ISSUU bieten den gleichen Service für Zeitschriftenpublikationen an. Eigene Magazine können hochgeladen und online von anderen Nutzern angelesen werden.

Doc-Sharing-Anbieter

Eine weitere Möglichkeit, Leseproben zu finden, sind Doc-Sharing-Anbieter, die mittlerweile zahlreich im Internet vertreten sind. Auf diesen Plattformen kann man Dokumente, PDFs, Videos und weitere Dateien mit anderen Nutzern teilen. Die hochgeladenen Dokumente können entweder öffentlich zugänglich gemacht oder als privat markiert werden, so dass nur bestimmten Nutzern Zugriff darauf gewährt wird. Auch Bücher können auf diesem Wege mit anderen geteilt werden. Der größte Anbieter ist SlideShare, welches sogar von Institutionen wie dem Weißen Haus oder der NASA genutzt wird. Andere Plattformen wie Docstoc, Scribd und 4shared bieten die gleichen Dienstleistungen an.

Google Suche mit Dokumenttypen

Die einfachste Variante, wenn man eine bestimmte Leseprobe sucht, ist aber wohl immer noch die Google Suche. Was viele allerdings nicht wissen: bei Google kann man seine Suchanfragen auf spezielle Dateitypen einschränken lassen. Dies geht mit der Dokumenttypensuche, die dabei hilft, die Ergebnisse zu optimieren.

Google erlaubt die Einschränkung auf verschiedene Dateiformate, wie zum Beispiel Microsoft Excel Dateien (.xls), Microsoft Word Dateien (.doc) oder Microsoft Powerpoint Dateien (.ppt). Bei der Suche nach Leseproben ist jedoch das Adobe Acrobat PDF (.pdf) Format am interessantesten. Um nur PDF-Dateien zu suchen, muss man in das Suchfeld zu seinem Suchbegriff den Zusatz filetype:pdf hinzufügen.

Es gibt also, wie man an dem Text erkennen konnte, viele Möglichkeiten, um Gratis-Leseproben zu finden, die einem die Entscheidung des Buchkaufes erleichtern. Zu nahezu jedem Titel lässt sich heutzutage eine kostenlose Textprobe finden, wenn man weiß, wie man suchen muss.

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