“Neva” von Sara Grant

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“Neva” von Sara Grant
Erschienen am: 14/03/2011
Autor: Sara Grant
“Neva” von Sara Grant 978-3426283486
4 "Neva" von Sara Grant ist absolut lesenswert, interessant und spektakulär. "Neva" von Sara Grant ist absolut lesenswert, interessant und spektakulär. http://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Neva" von Sara Grant ist ein spektakulärer Roman über das Leben unter einer Kuppel mit unvorhersehbarem Ende.

Story:
Der Roman „Neva“ von Sara Grant handelt von dem Leben der 16-Jährigen Neva, die in einer Welt unter einer undurchdringbaren Engergiekuppel, der sogenannten „Protektosphäre“, lebt. Die Regierung hat die Protektosphäre zum Schutz der Bevölkerung erschaffen. Ein Leben außerhalb der Kuppel ist undenkbar.Doch Neva glaubt dem Ganzen nicht, denn ihre Großmutter hat ihr damals von einem Leben ohne der Protektosphäre erzählt. Ihre Theorie: Die Regierung hat die Kuppel nur erbaut, um die Menschen abhängig zu machen. Dafür steht auch, dass der Zustand im „Heimatland“, wie die Regierung es nennt, immer schlechter wird. Die Rohstoffe werden knapp, die Menschen unterscheiden sich äußerlich kaum noch und immer wieder verschwinden Menschen.So erschaffen Neva und ihre beste Freundin Sanna eine Protestaktion, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Doch so geraten sie selbst in den Sog der Ermittlungen. Neva muss zur Strafe ihrem Vater auf der Arbeit zur Hand gehen. Der Vater arbeitet für die Regierung und so bekommt Neva allerhand Informationen mit, die nicht für sie bestimmt sind. Sie findet ein verstecktes Archiv im Hinterzimmer ihres Vaters, in dem Berichte und Tageszeitungen von „vorher“ gesammelt wurden. Das Gerücht kursiert, dass man die Kuppel überwinden kann, um außerhalb ein normales Leben zu führen. Neva glaubt fest daran, dass ein Leben außerhalb der Kuppel möglich ist und so tritt ihre verschwunden geglaubte Großmutter mit ihr in Kontakt.

Kritik:
Sara Grant´s „Neva“ ist ein guter Roman mit Drehungen und Wendungen. Besonders das Ende war unvorhersehbar gut. Erst erinnerte mich „Neva“ leicht an „Die Tribute von Panem“. Schnell wird aber ersichtlich, dass Sara Grand nicht etwa vom Vorbild abgeschrieben hat, sondern eine ganz eigene Geschichte kreierte, die genauso spektakulär und grauenhaft ist, wie sie auch „Die Tribute von Panem“ darstellt.Mir hat „Neva“ sehr gut gefallen, auch wenn es in recht einfacher Sprache geschrieben ist. Kompliziert wird es nie und so kann man den Roman schnell und flüssig durchlesen. Die Idee mit der Kuppel über einer Stadt oder einem Bezirk ist zwar nicht neu, aber Sara Grand hat es neu für uns interpretiert. Man verfolgt die Geschichte aus der Sicht Neva´s, die während der Geschichte erwachsener wird.Leider steht sie sehr im Vordergrund und so bleiben manche andere Charaktere auf der Strecke. Mich hätte zum Beispiel interessiert, wie es Sanna im dem Frauenlager ergangen ist oder was Ethans und Braydons Beweggründe waren, so zu handeln, wie sie eben handeln. Leider erfahren wir dies nie. Der Charakter der Neva ist sympathisch, wird oft durchleuchtet und spiegelt auch wieder, was sie falsch gemacht hat. Das Buch fängt langsam an, verdichtet sich aber immer mehr, bis sich am Ende auf den letzten 50 Seiten die Ereignisse nur so überschlagen – fantastisch! Alles in allem ein gutes Jugendbuch, das ich Jugendlichen und Erwachsenen gern ans Herz legen möchte. Einen zweiten Teil gibt es auch, den ich mir in nächster Zeit kaufen werde.

Fazit:
"Neva" von Sara Grant ist absolut lesenswert, interessant und spektakulär.

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