„Der Todmaler“ von Mark Franley

944
„Der Todmaler“ von Mark Franley
Erschienen am:
Autor: Mark Franley
„Der Todmaler“ von Mark Franley 12345
4 „Der Todmaler“ von Mark Franley ist für jeden Leser, der auch „Das Parfüm“ von Patrick Süskind liebte „Der Todmaler“ von Mark Franley ist für jeden Leser, der auch „Das Parfüm“ von Patrick Süskind liebte http://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Aaron Gottschläger muss in seinen jungen Jahren schon einige traumatische Erlebnisse verarbeiten. Diese sorgen dafür das er seine Leidenschaft zur Perfektion ausüben möchte. Und dabei gerät er selber in einen Konflikt zwischen Genie und Wahnsinn.

Story:
Aaron Gottschläger wird sehr früh damit konfrontiert das ein menschliches Leben sehr schnell zu Ende gehen kann. Nach den traumatischen Erlebnissen, den Hass und der Flucht, versucht er schon bald seine Leidenschaft, das Zeichnen, zu perfektionieren. Die eigene Mutter hat ihn dazu animiert immer wieder zu zeichnen, egal was der Vater dazu zu sagen hatte. Nur seine Methoden werden immer grotesker und die Mutter hätte das sicher nicht für Gut befunden. Aarons Verstand arbeitet dabei zwischen einem Genie und dem gnadenlosen Wahnsinn.Zudem spielt alles in einer mitteralterlichen Welt, dessen Gesellschaftsschichten sehr kontrovers eingestellt waren. Doch wird es Aaron gelingen seine Kunst zu perfektionieren oder wird er an den menschlichen Abgründen selber zu Grunde gehen, denn sein Mitgefühl hält sich in Grenzen.

Kritik:
Dieses Buch ist faszinierend! Es führt einen selber an den Rande seines Denkens. Man versucht zu verstehen, zu begreifen was der Autor uns damit sagen möchte. Man ist fasziniert von dem Leben von Aaron. Wie er die Erlebnisse bewältigen muss, wie er handelt und wie er zu leben beginnt. Auch wenn es nicht mal viele Jahre zwischen seinem traumatischen Erlebnissen und dem Höhepunkt in seinem Leben waren. An einigen Stellen schüttelt man mit dem Kopf, an anderen will man das Buch aus der Hand legen und kann es trotzdem nicht.Am Anfang wird beschrieben wie Aaron auf die Welt kam. Schon da ist dem Leser bewußt gemacht worden, dass Aaron eine sehr spezielle Rolle spielt. Und das nicht nur für den weiteren Verlauf, sondern auch für seine Mutter. Die Mutter-Kind-Beziehung ist sehr tiefgreifend. Man bekommt einen Eindruck wie sehr sie ihr Kind doch liebt und alles tun würde. Nur nach und nach erfährt man die wahren Beweggründe.Wenn man die ersten Seiten geschafft hat und kurz Luft holen kann, beginnt dann auch schon das Drama. Von da an geht es bergauf und bergab. Und das nicht nur für Aaron. Auch der Leser wird in eine Welt hinein gezogen, die manchmal skuril wirkt. Man muss eben aber bedenken, dass es alles in einer anderen zeit spielt. Das Mittelalter hat der Autor dafür sehr gut gewählt. Denn hier war man nie so offen wie heute und Hexenverbrennungen waren gang und gebe. Es zeigt sich auch in der Sprache wieder und ich musste ab und an doch etwas schmunzeln. Man erfährt einiges über das Leben in den verschiedenen Schichten der Gesellschaft, wie auch die Umgebung und die Häuser.Da der Schreibstil flüssig und nicht ausartet in geschwülstigen Phrasen kann man sich alles ganz gut vorstellen und liest daher auch anders. Nach jeder Seite fragte ich mich was wohl passiert und ob das Ende so kommen wird wie ich mir das denke.

Denn vieles hat mich an „Das Parfüm“ erinnert. Es gibt Parallelen, nur das es hier eine andere Art von Leidenschaft geht. Daher war ich nicht ganz so überrascht als das Ende nun langsam näher rückte. Es war nur eine Frage der Zeit. Es blieb nur die Frage: Wie wird es enden?

Ich hätte nicht gedacht, das dieses Buch mich überzeugen könnte. Auch wenn es etwas vorhersehbar war, hatte es doch seinen Charme. Es zieht einen in den Bann der menschlichen Abgründe, den dunklen Geheimnissen und bemerkt einfach das nicht alles immer so ist wie es scheint. Denn jeder sollte jeden Blickwinkel einmal betrachtet haben um sich ein Urteil zu fällen.Lesen kann es jeder, der auch „Das Parfüm“ gemocht hat und gefallen gefunden hat an diesem Balanceakt der Menschlichkeit. Vom Alter her würde ich 16 Jahre für in Ordnung befinden, da auch einige Sexszenen enthalten sind und manche Darstellungen doch etwas grausamer beschrieben wurden.

Fazit:
„Der Todmaler“ von Mark Franley ist für jeden Leser, der auch „Das Parfüm“ von Patrick Süskind liebte

Kommentare

Kommentare

  • Facebook
  • WordPress
  • Google Plus

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.

Popular tags

Abenteuer Bücher Erotik Fantasy & Vampire Humor Hörbücher Jugendbuch Krimi Liebe Liebesroman Magie Psychothriller Ratgeber & Nachschlagen Romane generell / Belletristik Romantik Science Fiction Spannung Thriller Tipps Vampire