“House of Night-Reihe” von P.C. Cast und Kristin Cast

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“House of Night-Reihe” von P.C. Cast und Kristin Cast
Erschienen am: 23/12/2009
Autor: P.C. Cast und Kristin Cast
“House of Night-Reihe” von P.C. Cast und Kristin Cast 978-3596860036
4 House of Night ist eine turbulente, aufregende und manchmal auch etwas langatmige Geschichte, die aber ein Ende aufweist mit dem man so nicht gerechnet hätte. House of Night ist eine turbulente, aufregende und manchmal auch etwas langatmige Geschichte, die aber ein Ende aufweist mit dem man so nicht gerechne http://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★☆ 4 Sterne

Kurzzusammenfassung:
Zoey Redbird wird gezeichnet und kommt ins House of Night in Tulsa. Dort trifft sie ihre neue Hohepriesterin Neferet und schon beginnt das Abenteuer, welches nicht immer einfach zu bestehen ist.

Story:
Zoey Redbird ist ein junges Mädchen in Tulsa, die von einem Vampyr "gezeichnet" wurde. Sogleich muss sie ihre Sachen packen und sich in das House of Night begeben.Dort wird sie ihrem Mentorin Neferet vorgestellt. Nach einem kurzen Gespräch ahnen beide schon, dass sie sich nicht sehr gut leiden können. Zoey ist anders als andere Jungvampyre und von an Anfang scheint sie Neferet nur im Weg zu stehen und auch ansonsten alles auf den Kopf zu stellen. Nicht nur der Schulalltag, sondern auch die Liebe zwingen sie immer mal wieder in die Knie. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin dort gefunden, die ihr zu Seite steht. Doch lange soll es nicht so harmonisch bleiben...Schon nach wenigen Monaten bricht das Chaos aus und nur Zoey und ihre Freunde können das Übel bekämpfen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, der nicht gerade mit wenigen Steinen übersät ist.

Kritik:
House of Night ist eine Reihe mit ingesamt 12 Bänden. Es geht um den Kampf zwischen Licht und Schatten, Liebe und Hass. Die Hauptperson Zoey Redbird muss sich diesem stellen und kommt immer wieder an ihre Grenzen. Besonders in der Liebe hat sie es da nicht gerade einfach. An ihrer Seite stehen zum Glück treue Freunde, die ihr helfen gegen das Böse anzutreten.Die Geschichte beginnt mit der Zeichnung von Zoey, was sie zu einem Jungvampyr macht. Ihr erstes Aufeinandertreffen mit ihrer Hohepriesterin Neferet bringt den Stein ins Rollen. Von da an beginnt der Kampf ums Überleben. Ein Abenteuer voller Gefahren.Zoey, die Hauptprotagonisten, ist in meinen Augen sehr kindlich. Sie wird zwar im Laufe der Geschichte etwas reifer, aber ich wurde einfach nicht mit ihr warm. Mit ihren Tränen, den Gefühlen und ihrem Handeln war sie mir manchmal ein wenig zu anstrengend... was ich wirklich Schade fand. Denn sie wird als ein Mädchen dargestellt, die alles erreichen kann und scheinbar nur selten dafür Konsequenzen erhält. Sie wird von der Göttin geliebt und mit vielen Gaben überhäuft...was sie in meinen Augen gar nicht richtig würdigt.Neferet ist die Hohepriesterin und der Gegenspieler von Zoey. Sie ist authentisch, makaber und sehr mächtig. Ich konnte ihre Handlung nachvollziehen und ihren Drang nach Macht gut verstehen. Die Vergangenheit von ihr hätte man aber nicht unbedingt so ausführlich niederschreiben müssen.Die Freunde von Zoey sind alle treue Seelen. Am Anfang kommt es zu einigen Problemen mit ihrer besten Freundin, aber das ist das kleinste Problem. Zoey kann alle für sich einnehmen und sogar eine kleine Diva für sich gewinnen. Sie gehen zusammen durch alle Gefahren, aber auch ein paar Unglücksfälle müssen die Freunde überstehen.Aphrodite fing ich immer mehr an zu mögen, da sie in meinen Augen, neben Stevie Rae, die größte Wandlung durchgemacht hat. Außerdem überraschten mich noch drei weitere Personen, die aber zum Ende hin erst auftauchen (Daher werde ich diese Namen nicht nennen, um nichts zu verraten).Sehr gut fand ich das Thema mit den Katzen. Jeder Vampyr hatte eine kleine Katze, um die sie sich zu kümmern hatten. Da ich ein Katzenfan, bin war ich sehr neugierig wegen des Vereins der „Street Cats“... Denn diesen gibt es wirklich! Ich hoffe, dass durch diese kleine Werbung in dem Buch viele Katzen nun ein neues Zuhause gefunden haben. Erstaunlich waren auch die vielen Charaktereigenschaften von den einzelnen kleinen Fellnasen, meist sehr passend zu dem jeweiligen Vamypr.Jeder Vampyr in dem Buch hat bestimmte Gaben von Nyx bekommen, die er für gute Zwecke benutzen kann. Sei es einfach eine Affinität zu einem Element oder aber die Fähigkeit zum Heilen. Hier haben sich die beiden Autoren sehr interessante Dinge ausgedacht, die meistens auch sehr passend zu dem Charakter des Vampyr passen. Selten bis gar nicht wiederholen sich die Gaben.Nyx ist die Göttin für die Vampyre. Sie wird angebetet und manchmal redet sie auch mit einem. Sogar einige Treffen gab es mit ihr, was mich an die Verehrung einer Heiligen sehr stark erinnert hat. Manchmal hatte ich aber auch das Gefühl, dass die Vampyre ihr komplettes Schicksal in ihre Hände geben. Immer wieder wurde sie erwähnt und es war mir, als würde ohne sie alles zu Grunde gehen. Das war an einigen Stellen etwas störend im Lesefluss.An sich ist es eine wunderschöne, spannende, traurige und manchmal auch langweilige Geschichte, die man auch in weniger Bände hätte packen können. Sie wurde zum Ende hin sehr langatmig. Es kam mir vor, als müssten die Autoren so viele Bände schreiben, weil 12 Bände besser als 7 Bände klingt. Doch zwischen dem letzten und den ersten hätten gut vier Bücher raus genommen werden können. Es passieren so viele Dinge, das ich jetzt schon empfehle, nicht alle Bände an einem Stück zu lesen, denn ich fand es ziemlich anstrengend. Der Schreibstil ist flüssig und passend für Jugendliche. Es gibt viele Wiederholungen und emotionale Teile. Es passieren Schicksalsschläge, Morde und Umbrüche zwischen Feinden und Freunden und auch umgekehrt, auch wenn in meinen Augen die Reife der Protagonisten nicht zu ihrem Alter an sich passen.Interessant war es auch darüber zu lesen, wie die Autoren das Thema Homosexualität behandelt. Denn auch hier finden sich einige Protagonisten, die dies ausleben. Und ich finde es gut, dass dieses Thema auch in diesen Büchern zu finden ist.Zum Ende wurde es mir dann doch ein wenig zu blutig. Im letzten Band gab es Stellen, die in meinen Augen nicht unbedingt was für die jungen Leser sind. Daher würde ich diese Internatsgeschichte lieber den Jugendlichen ab 16 Jahren empfehlen. Jüngere würden das Ganze Konzept vielleicht auch noch nicht so gut verstehen und verarbeiten können oder zu lang finden und das Interesse verlieren.Ein Highlight, was ich gerne noch erwähnen möchte, sind die Buchumschläge und auch die Cover. Es sind fesselnde Bilder zu erkennen und wenn man die Umschläge vom Buch nimmt, findet man ein zusätzliches Bild von der Geschichte.Ich bin froh, die Reihe nun endlich geschafft zu haben, aber auch ein wenig traurig, dass die Geschichte nun vorbei ist. Mir sind die Katzen und einige Protagonisten ans Herz gewachsen und daher verbleibe ich nur noch mit den Worten:Frohes Treffen, frohes Scheiden, frohes Wiedersehen!

Fazit:
House of Night ist eine turbulente, aufregende und manchmal auch etwas langatmige Geschichte, die aber ein Ende aufweist mit dem man so nicht gerechnet hätte.

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