“Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes

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“Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes
Erschienen am: 21/03/2013
Autor: Jojo Moyes
“Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes 978-3499267031
5 "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist emotional, romantisch und traurig zugleich - ein wunderbarer Roman! "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist emotional, romantisch und traurig zugleich - ein wunderbarer Roman! http://www.buchfans.com

Bewertung: ★★★★★ 5 Sterne

Kurzzusammenfassung:
"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist ein emotional ergreifender Roman, der nachhallt.

Story:
Der Roman handelt von dem Leben zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Will Traynor ist gutaussehend, erfolgreich und wohlhabend. Er ist abenteuerlustig und verreist in seiner Freizeit in die exotischsten Länder. Sein Leben scheint perfekt. Bis zu dem Zeitpunkt, als Will einen Unfall erleidet und querschnittsgelähmt ist. Will möchte eher sterben, als ein Leben lang auf den Rollstuhl angewiesen zu sein. Lou stammt aus eher einfachen Verhältnissen und gibt sich mit ihrem Leben, so wie es ist, zufrieden. Sie jobbt als Kellnerin in einem Café, wohnt mit Mitte 20 immer noch bei ihren Eltern und führt eine eher unaufregende als romantische Beziehung mit ihrem langjährigen Freund. Lou wäre es nie in den Sinn gekommen, ihr Leben zu ändern und über den Tellerrand zu schauen. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Lou arbeitslos wird und auf Jobsuche geht, welche sie schließlich in den Haushalt der Traynors führt.

Kritik:

Ich gehöre wohl zu den Spätzündern, was „Ein ganzes halbes Jahr“ betrifft. Denn während alle einen Hype um diesen Roman gemacht haben, ist dieser wohl an mir vorbei gegangen und nur durch Zufall bin ich auf den Roman von Jojo Moyes gestoßen. Und dann konnte auch ich mich nicht mehr dem Zauber entziehen!

Die Beschreibung „Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen“ ist meiner Meinung nach sehr zutreffend, denn hier geht es um mehr als nur um eine Liebesgeschichte; hier prallen zwei Welten aufeinander: Oberschicht vs. Unterschicht, Lebensfroh vs. Lebensmüde. Und nach anfänglicher Abneigung gelingt es, dass sich Lou und Will gegenseitig schätzen und respektieren.

Die letzten fünf Kapitel waren so fesselnd, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte. Ob es ein Happy End gab?! Ich werde keine Spoiler bieten. Soviel steht aber fest: Sensible, nah am Wasser gebaute Frauen, wie ich es bin, werden nicht daran vorbei kommen, nicht zu weinen. Denn ich habe unendlich viele Tränen vergossen, die meinen Freund dazu bewogen haben, mir die Frage zu stellen: „Wie kann man bloß so ein Buch lesen, wenn man so schlimm weinen muss? Das tut sich doch niemand freiwillig an!“ Doch ich tat es. Freiwillig.

Der Autorin Jojo Moyes gelingt es, meiner Meinung nach, sehr einfühlsam über die Behinderung Tetraplegie zu schreiben und wählt ihre Worte sehr bedacht, wenn es um das Thema Sterbehilfe geht. Für mich ist „Ein ganzes halbes Jahr“ ein sehr emotionaler und ergreifender Roman, der nachhallt und mich immer noch zum Nachdenken anregt:

Was würdet ihr machen, wenn ihr plötzlich vom Hals abwärts gelähmt seid? Ist das Leben da noch lebenswert? Ist Sterben da nicht besser? Und was wenn in diesem Zustand des „Dahinvegetierens“ aus heiterem Himmel eine Person erscheint, für die es sich doch eigentlich lohnt, weiter zu leben?!

Für alle, die diesen wunderbaren Roman noch nicht gelesen haben: Ich kann ihn wärmstens empfehlen! Und der ganze Hype um „Ein ganzes halbes Jahr“ ist mehr als gerechtfertigt! Für Lou und Will ist es ein ganz besonderes halbes Jahr gewesen. Lasst es auch zu eurem werden!

Fazit:
"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes ist emotional, romantisch und traurig zugleich - ein wunderbarer Roman!

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